Asterix - Operation Hinkelstein (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe Grimond |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (686 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Missgeschick bringt alles ins Wanken: Obelix wirft einen Hinkelstein, und der Druide Getafix verliert daraufhin nicht nur sein Gedächtnis, sondern auch den Verstand. Damit fehlt dem Dorf beides zugleich, die Weisheit seines geschätzten Druiden und der Schutz durch dessen Zaubertrank. In diese Lücke stößt ein selbsternannter Wahrsager, der mit düsteren Prophezeiungen auftritt und dabei eigene Ziele verfolgt. Asterix bleibt die Aufgabe, seine Freunde bei Verstand zu halten und Getafix rechtzeitig an das Rezept des Zaubertranks zu erinnern, denn der Angriff der Römer steht bevor.
Entstehungsgeschichte
Der Zeichentrickfilm entstand unter der Leitung von Philippe Grimond und kam 1989 heraus. Zu hören sind Roger Carel, Pierre Tornade, Julien Guiomar und Marie-Anne Chazel. Ohne Altersbeschränkung, also ab 0 Jahren freigegeben, richtet sich die Produktion ausdrücklich auch an junges Publikum; nicht zufällig ist sie in erster Linie ein Familienfilm. Die vier genannten Namen tragen eine Erzählung, deren Figuren im Zeichentrick ohnehin stärker über Stimmen als über Gesichter wirken.
Hinter den Kulissen
Vier Genres treffen aufeinander: Familie, Animation, Abenteuer und Komödie. Die gezeichnete Form erlaubt, was die Geschichte ohnehin verlangt, denn ein Zaubertrank, ein Druide, der den Verstand verliert, und ein Dorf, das sich gegen eine Übermacht behauptet, lassen sich gezeichnet leichter zeigen als gespielt. Dramaturgisch arbeitet die Handlung mit einem klaren Mangel: Nimmt man einer Gemeinschaft ihre Sicherheit, wird sichtbar, worauf sie eigentlich beruht. Der Wahrsager ist dabei die zweite Bedrohung neben der militärischen, und er wirkt von innen. Komik und Abenteuer greifen so ineinander, dass beide Gefahren zugleich ernst genommen und spielerisch aufgelöst werden können.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld, getragen von einer Stimmenzahl im dreistelligen Bereich. Das reicht für einen Eindruck, stellt aber kein breites Votum dar. 37 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Tradition des gezeichneten Familienabenteuers, in der Witz und Spannung gleichrangig nebeneinanderstehen und der gute Ausgang nie ernsthaft infrage steht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roger Carel als Astérix (voice)
- Pierre Tornade als Obélix (voice)
- Julien Guiomar als Devin (voice)
- Marie-Anne Chazel als Bonnemine (voice)
- Henri Labussière als Panoramix (voice)
- Roger Lumont als Centurion (voice)
- Edgar Givry als Assurancetourix (voice)
- Henri Poirier als Abraracourcix (voice)
- Jean-Claude Robbe als Blocus (voice)
- Gérard Croce als Décurion (voice)
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