Asterix der Gallier (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ray Goossens |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 68 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 1.325.312 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (824 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gaius Bonus, Herrscher des Römerlagers Kleinbonum, will endlich herausfinden, woher die Gallier ihre übernatürlichen Kräfte beziehen, mit denen sie bislang jeden Angriff erfolgreich abwehren konnten. Ein Spion bringt ihn schließlich auf die Spur des Zaubertranks.
Als es den Legionären dann auch noch gelingt, den Druiden Miraculix in ihre Gewalt zu bringen, glaubt Bonus den Sieg bereits sicher. Er hat die Rechnung allerdings ohne Asterix gemacht. Wie sich der Zugriff auf den Druiden für die Römer auswirkt, entscheidet sich erst im weiteren Verlauf.
Entstehungsgeschichte
Ray Goossens führte Regie bei dem 1967 erschienenen Film, der im Original unter dem Titel Asterix the Gaul läuft. Die Stimmen stammen von Roger Carel, Jacques Morel, Pierre Tornade und Lucien Raimbourg. Für Zuschauer ab sechs Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen zusammen: Familie, Animation, Abenteuer und Komödie. Die Reihenfolge beschreibt die Ausrichtung recht genau, denn der Film ist zuerst für ein gemeinsames Publikum aus Kindern und Erwachsenen gemacht und erst danach eine Abenteuergeschichte. Die Anlage ist entsprechend übersichtlich: eine überlegene Besatzungsmacht, ein Dorf mit einem Geheimnis, ein Anführer auf römischer Seite, dessen Selbstsicherheit größer ist als sein Urteilsvermögen. Aus dieser Verteilung ergibt sich die Komik fast von selbst, weil das Publikum stets mehr weiß als Gaius Bonus. Dass der Druide als eigentliches Ziel des Zugriffs gilt, verlagert den Konflikt vom Kampf auf das Wissen: Nicht Stärke ist knapp, sondern das Rezept.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert Stimmen ergibt sich ein Schnitt von 6,5 von 10, ein freundliches Ergebnis auf schmaler Grundlage, das eher Zuneigung als Begeisterung anzeigt. Mit 59 Jahren Abstand zum Erscheinungsjahr gehört der Film zu den ältesten Titeln im Bereich des abendfüllenden Zeichentricks für Familien, und die Machart seiner Zeit ist ihm anzusehen. Als Ausgangspunkt einer Figur, die ihre Wirkung aus dem Missverhältnis zwischen Größe und Durchsetzungskraft zieht, bleibt er lesbar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roger Carel als Astérix / Caligulaminus (voice)
- Jacques Morel als Obelix (voice)
- Pierre Tornade als Abraracourcix / le marchand de bœufs / Caius Bonus (voice)
- Lucien Raimbourg als Panoramix (voice)
- Pierre Trabaud als Marcus Sacapus (voice)
- Bernard Lavalette als le narrateur (voice)
- Robert Vattier als (voice)
- Georges Carmier als (voice)
- Michel Puterflam als (voice)
- Maurice Chevit als Claudius Catilus / le bourreau (voice)
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Verfügbarkeit
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