Archivo 253 (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Abe Rosenberg Fishbein |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-02-05 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Über fünfzig Jahre lang diente eine psychiatrische Klinik in Mexiko-Stadt der Versorgung von Patienten, ehe sie 2013 abgerissen wurde. Wenige Monate vor der Zerstörung dringt eine Gruppe von vier jungen Männern in das Gebäude ein. Sie wollen den Gerüchten um paranormale Vorkommnisse auf den Grund gehen und zeichnen dabei alles auf, was ihnen begegnet. Von den vieren fehlt heute jede Spur, geblieben sind nur Fragmente ihres Filmmaterials. Diese Anlage aus gesammeltem, unvollständigem Material bildet die Grundlage der Geschichte und lässt offen, was in der Klinik tatsächlich geschah.
Entstehungsgeschichte
„Archivo 253“ entstand 2015 unter der Regie von Abe Rosenberg Fishbein. Der Horrorfilm versammelt Anna Cetti, Mario Escalante, Michel Chauvet und Juan Luis Tovar in den zentralen Rollen. Weitere Produktionsangaben liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion über gefundenes Material und verschwundene Protagonisten ordnet den Film in die Tradition des Found-Footage-Horrors ein: Die Kamera wird zum Zeugen, die Erzählung bleibt fragmentarisch, weil sie sich aus geborgenen Aufnahmen zusammensetzt statt aus einer durchgängigen Perspektive. Der Schauplatz einer aufgelassenen psychiatrischen Klinik verstärkt dieses Prinzip, da verlassene Institutionen dieser Art im Genre häufig als Räume mit ungeklärter Vergangenheit dienen. Dass die Klinik kurz vor ihrem endgültigen Abriss aufgesucht wird, verleiht der Handlung zusätzlich einen Moment der Endgültigkeit: Was dort entdeckt wird, lässt sich später nicht mehr überprüfen, da der Ort selbst verschwindet. Die Besetzung mit vier Darstellern in vergleichbar zentralen Rollen passt zur Struktur einer Gruppe, die gemeinsam auf Erkundung geht und deren einzelne Mitglieder über die Aufnahmen charakterisiert werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer Stimmenzahl im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich „Archivo 253“ im mittleren Feld dessen, was das Found-Footage-Horrorgenre insgesamt an Rückmeldungen erhält. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser schmalen Bewertungsbasis grundlegend etwas geändert hat. Der Film reiht sich damit in eine große Zahl vergleichbarer Produktionen ein, die mit begrenztem Ensemble und dokumentarisch anmutender Machart auf verlassene, unheimliche Orte setzen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Anna Cetti als Isabella
- Mario Escalante als Mateo
- Michel Chauvet als Diego
- Juan Luis Tovar als Charly
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Verfügbarkeit
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