Antrum (2018)
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| Regie | David Amito |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-10-14 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (358 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Antrum gibt sich als verfluchter Film aus den 1970er-Jahren, der als verschollen galt. Wer ihn ansieht, wird ausdrücklich zur Vorsicht gemahnt. Schon diese Rahmung macht deutlich, dass es hier nicht nur um eine Geschichte geht, sondern auch um das Unbehagen, sie überhaupt anzuschauen.
Erzählt wird von einem Jungen und einem Mädchen, die in den Wald gehen. Ihr Ziel ist es, die Seele ihres kürzlich gestorbenen Haustiers zu retten. Der Weg führt sie zu einem Ort namens „Antrum“, jener Stelle, an der der Teufel gelandet sein soll, nachdem er aus dem Himmel verstoßen wurde. Dort beginnen die Kinder, ein Loch zu graben, das hinab in die Hölle führen soll.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Michael Laicini, das Erscheinungsjahr ist 2018. Nicole Tompkins, Rowan Smyth, Dan Istrate und Circus-Szalewski bilden die Besetzung.
Die Geschichte dreht sich um zwei Kinder und einen abgelegenen Ort im Wald und bezieht ihre Wirkung eher aus Atmosphäre als aus einem großen Figurenkreis.
Hinter den Kulissen
Als reiner Horrorfilm konzentriert sich Antrum auf ein einziges Ziel: Unbehagen zu erzeugen. Bemerkenswert ist dabei die doppelte Anlage. Neben der eigentlichen Handlung um die Kinder im Wald steht das Motiv des verfluchten, lange verschollenen Films, vor dessen Anblick gewarnt wird. Diese Rahmung spielt mit der Vorstellung, dass schon das Zuschauen eine Gefahr darstellen könnte.
Die Geschichte selbst greift auf religiöse Bilder zurück: der aus dem Himmel verstoßene Teufel, ein Ort seiner Landung, ein Weg in die Hölle. Kombiniert mit der Trauer um ein Haustier und der kindlichen Hoffnung, dessen Seele zu retten, entsteht eine Mischung aus Unschuld und Grauen, die für das Genre typisch und zugleich besonders beklemmend ist. Dass ausgerechnet Kinder graben, verstärkt diesen Kontrast.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 Punkten liegt die Bewertung im mittleren Bereich. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, das Urteil fällt eher gespalten aus.
Seit dem Erscheinen sind 8 Jahre vergangen. Innerhalb des Horrorgenres nimmt Antrum eine eigene Nische ein, weil der Film nicht nur eine Schauergeschichte erzählt, sondern das Anschauen selbst zum Teil des Schreckens macht. Diese Idee dürfte erklären, warum die Meinungen auseinandergehen: Wer sich auf das Spiel mit dem verfluchten Film einlässt, erlebt etwas anderes als jemand, der einen klassischen Gruselfilm erwartet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicole Tompkins als Oralee
- Rowan Smyth als Nathan
- Dan Istrate als Cassius
- Circus-Szalewski als Hanzie
- Shu Sakimoto als Haruki
- Kristel Elling als Mother
- Lucy Rayner als Narrator
- Carrie Hammontree als Woman on Boat
- Pierluca Arancio als (Demon) Amon
- Jero Medina als (Demon) Skoki
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Verfügbarkeit
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