Anna und die Apokalypse (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John McPhail |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-11-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 673.523 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (454 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anna zählt die Tage bis zum Ende ihrer Schulzeit. Danach will sie weg aus Little Haven, der kleinen Stadt, in der sie aufgewachsen ist, und die Welt sehen. Dieser Wunsch wird umso drängender, als ihr Vater ganz andere Pläne für seine Tochter hat.
Ihr bester Freund John kämpft derweil mit einem eigenen Problem. Er hat sich in Anna verliebt und weiß nicht, wie er es ihr sagen soll. Es sind vertraute Sorgen am Übergang ins Erwachsenenleben: Zukunftspläne, Reibung mit den Eltern, unausgesprochene Gefühle.
Dann aber wird all das mit einem Schlag nebensächlich. Eine Zombie-Invasion stellt Annas Leben vollständig auf den Kopf. Wie es weitergeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
John McPhail inszenierte den Film, der 2018 erschien und im Englischen den Titel „Anna and the Apocalypse“ trägt. Ella Hunt steht an erster Stelle der Besetzung, gefolgt von Sarah Swire, Malcolm Cumming und Christopher Leveaux. Wer zuschauen möchte, muss 16 Jahre alt sein – eine Einstufung, die zum Horroranteil des Stoffes passt.
Hinter den Kulissen
Horror, Komödie und Fantasy: Diese Kombination verrät viel über den Ton. Die Zombie-Invasion liefert den Schrecken, die Komödie sorgt dafür, dass dieser Schrecken nicht ausschließlich bedrohlich wirken muss. Der Fantasy-Anteil fasst das übernatürliche Element zusammen, das eine realistische Kleinstadtgeschichte in etwas völlig anderes verwandelt.
Als Motiv dient Weihnachten. Damit ist die Geschichte in einer festlichen Jahreszeit verortet, die mit dem Einbruch der Untoten denkbar hart kollidiert. Gerade der Gegensatz zwischen Festtagsstimmung und Apokalypse ist ein naheliegender Hebel für eine Horrorkomödie.
Auffällig ist außerdem die Erzählanlage: Die Geschichte beginnt als Stoff über das Erwachsenwerden, mit Fernweh und heimlicher Verliebtheit. Erst danach bricht das Genre um. Die persönlichen Konflikte treten in den Hintergrund – ein Bruch, der die Fallhöhe zwischen Alltag und Ausnahmezustand deutlich macht.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von genau 6,0 von 10 zeigt ein gemischtes, leicht positives Echo. Sie beruht auf mehreren hundert Stimmen. Acht Jahre nach der Veröffentlichung reiht sich der Film unter die Horrorkomödien ein, die ein Festtagsmotiv mit Zombie-Schrecken verbinden – eine Mischung, die ihm ein eigenes Profil innerhalb des Genres verleiht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ella Hunt als Anna Shepherd
- Sarah Swire als Steph North
- Malcolm Cumming als John
- Christopher Leveaux als Chris Wise
- Paul Kaye als Arthur Savage
- Ben Wiggins als Nick
- Mark Benton als Tony Shepherd
- Marli Siu als Lisa
- Sean Connor als Graham
- John Winchester als Tibbsy
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