Angeklagt - Gewalt in der Ehe (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude-Michel Rome |
|---|---|
| Genre | Drama, TV-Film |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (164 Stimmen) |
Worum es geht
Alexandra Langes ist noch ein Teenager, als sie am Strand einen deutlich älteren Mann kennenlernt: Marcello, geschieden, Vater zweier Kinder, ein Einzelgänger mit unkonventionellem Lebensstil. Die junge Frau ist fasziniert, die beiden heiraten. Aus der Beziehung wird jedoch etwas anderes, als es zunächst schien. Marcello entwickelt einen zwanghaften Kontrollwahn, wird eifersüchtig, gewalttätig, schlägt und würgt Alexandra wieder und wieder. Sie bleibt trotzdem an seiner Seite, unfähig, den Absprung zu schaffen. Eines Nachts eskaliert die Lage so weit, dass Alexandra zum Küchenmesser greift und ihren Mann tötet. Damit endet die Geschichte nicht, sondern verlagert sich vor Gericht, wo über ihre Tat verhandelt wird.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm entstand 2015 unter der Regie von Claude-Michel Rome. In den Hauptrollen sind Odile Vuillemin als Alexandra und Fred Testot als Marcello zu sehen, an ihrer Seite spielen Marc Lavoine und Lolita Chammah.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama mit TV-Film-Charakter deutet auf eine Erzählweise hin, die nah an der Figur bleibt und den Fokus auf innere Zustände statt auf äußere Spannungseffekte legt. Dass die Geschichte mit einer Liebesgeschichte beginnt und sich erst allmählich in ein Bild häuslicher Gewalt verwandelt, spiegelt den schleichenden Charakter solcher Beziehungsdynamiken wider. Der Sprung von der privaten Tat zur Gerichtsverhandlung am Ende verschiebt den Blick von der Beziehung selbst hin zu ihrer gesellschaftlichen und juristischen Bewertung, ohne dass der Ausgang des Verfahrens vorweggenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film bislang nur begrenzt in ein breiteres Publikumsurteil einordnen, die vorhandenen Bewertungen fallen jedoch überwiegend positiv aus. Seit der Entstehung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, ohne dass sich am Thema häuslicher Gewalt seine Relevanz verloren hätte. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in eine Reihe von Dramen ein, die reale gesellschaftliche Probleme über eine konkrete Einzelfallgeschichte greifbar machen, statt sie abstrakt zu verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Odile Vuillemin als Alexandra Lange
- Fred Testot als Marcello Guillemin
- Marc Lavoine als Prosecutor Luc Frémiot
- Lolita Chammah als Brigitte
- Micky Sébastian als Judge Schneider
- Robert Lange als Sam Karmann
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Verfügbarkeit
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