Amy (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Asif Kapadia |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-07-02 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 23.706.386 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (1.333 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine Stimme, die die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich zog. Amy Winehouse war eine Jazzkünstlerin, die ihre Gabe für das Schreiben und das Interpretieren nutzte, um die eigenen Brüche zu untersuchen. Aus dieser Verbindung von ungeschützter Aufrichtigkeit und Können entstanden einige der bekanntesten Lieder ihrer Zeit. Zugleich wuchs eine zweite Bewegung: die dauernde Aufmerksamkeit der Medien, ein kompliziertes Privatleben, weltweiter Erfolg und ein unstetes Leben ließen ihr Dasein zu einem Kartenhaus werden, dessen Gleichgewicht immer prekärer wurde. Die Öffentlichkeit feierte den Erfolg und urteilte zugleich schnell über die Schwächen. Jene Begabung, die ihr Halt gab, wurde am Ende zur Ursache ihres Falls.
Entstehungsgeschichte
Asif Kapadia führte Regie bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015 und erzählt mit Amy Winehouses eigenen Worten sowie mit bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen. Neben ihr wirken Mark Ronson, Tony Bennett und Pete Doherty mit. Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Dokumentarfilm und Musik beschreibt zwei Ebenen, die sich hier nicht trennen lassen: Der Werdegang ist ohne die Lieder nicht erzählbar, die Lieder sind ohne den Werdegang nicht zu hören. Der Film spart das schwierige Gelände nicht aus: Jazz und Biografie stehen neben Drogensucht, Rehabilitation und Überdosis. Dass der Film mit Aufnahmen und mit den Worten der Porträtierten arbeitet, verschiebt die Erzählperspektive: Es wird weniger über sie gesprochen als von ihr her. Genau darin liegt auch die Verantwortung eines solchen Stoffes, der eine reale Person und ihr Leiden zum Gegenstand hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich steht eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung zu Buche, die für einen Dokumentarfilm bemerkenswert ist, weil das Genre selten so viele Rückmeldungen sammelt wie erzählende Stoffe. Elf Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Porträt vor allem als nüchterne Auseinandersetzung mit dem Preis öffentlicher Aufmerksamkeit bestehen. Die Zahl der Rückmeldungen bewegt sich dabei im selben Bereich wie bei erzählenden Titeln der Sammlung, was für ein dokumentarisches Werk ungewöhnlich ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amy Winehouse als Self (archive footage)
- Mark Ronson als Self
- Tony Bennett als Self
- Pete Doherty als Self
- Juliette Ashby als Self
- Yasiin Bey als Self
- Mitch Winehouse als Self
- Tyler James als Self
- Nick Shymansky als Self
- Salaam Remi als Self
Weitere Filme von Asif Kapadia
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.