Amos & Andrew - Zwei fast perfekte Chaoten (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | E. Max Frye |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-03-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 9.745.803 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (192 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Andrew Sterling, ein gefeierter Schriftsteller und Pulitzer-Preisträger, will auf einer Inselgemeinde endlich zur Ruhe kommen und hat sich dafür ein Sommerhaus gekauft. Kaum angekommen, halten ihn seine neuen Nachbarn wegen seiner Hautfarbe für einen Einbrecher und alarmieren die Polizei. Polizeichef Cecil Tolliver geht davon aus, dass der berühmte, ihm persönlich unbekannte Sterling als Geisel festgehalten wird, und lässt das Haus umstellen, während die Medien anrücken. Als sich herausstellt, dass auch Sterling schwarz ist, schickt Tolliver den Kleinkriminellen Amos Odell ins Haus, um ihm später eine Entführung anhängen zu können und selbst nicht bloßgestellt dazustehen. Die Lage eskaliert, als Tolliver das Haus betritt und dort überwältigt wird, während am Telefon ein Polizeipsychologe unbeirrt seine eigene Lebensgeschichte erzählt, ohne zu bemerken, dass ihm niemand mehr zuhört.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1993 unter der Regie von E. Max Frye. In den Hauptrollen sind Samuel L. Jackson, Nicolas Cage, Michael Lerner und Margaret Colin zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action und Komödie ergibt sich unmittelbar aus der Ausgangssituation: ein Missverständnis, das sich durch Vorurteile und behördliche Selbstschutzreflexe immer weiter aufschaukelt, bis eine improvisierte Geiselnahme entsteht, die eigentlich keine ist. Die Besetzung mit zwei prominenten Hauptdarstellern in den Rollen des angesehenen Autors und des Kleinganoven legt eine Konstellation an, die auf dem Kontrast zweier ungleicher Männer beruht, die durch äußere Zuschreibungen in dieselbe missliche Lage geraten. Die parallele Erzählebene des Polizeipsychologen, der ins Leere spricht, deutet auf einen satirischen Blick auf behördliches Verhalten unter Druck hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 von 10 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit dem Erscheinungsjahr 1993 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als Beispiel für eine Actionkomödie aus jener Zeit einordnet, in der Fehleinschätzungen und Amtsschimmel als Motor für ein turbulentes Verwechslungsspiel dienen. Innerhalb des Genres bleibt er ein Fall, in dem gesellschaftliche Vorurteile den Auslöser für eine überdrehte Handlung liefern.
Bilder




Besetzung & Stab
- Samuel L. Jackson als Andrew Sterling
- Nicolas Cage als Amos Odell
- Michael Lerner als Phil Gillman
- Margaret Colin als Judy Gillman
- Dabney Coleman als Chief of Police Cecil Tolliver
- Brad Dourif als Officer Donnie Donaldson
- Chelcie Ross als Deputy Earl
- Jordan Lund als Deputy Riley
- I.M. Hobson als Waldo Lake
- Jeff Blumenkrantz als Ernie
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Verfügbarkeit
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