Amok - He Was a Quiet Man (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank A. Cappello |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-11-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (382 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bob Maconel ist ein unscheinbarer Büroangestellter, festgefahren in einer sinnlosen Tätigkeit und den Schikanen seiner Kollegen ausgesetzt. Tag für Tag sitzt er an seinem trostlos grauen Arbeitsplatz und wird von allen übersehen. Er ist schlicht nicht im Takt mit dem Rest der Welt.
Irgendwann hat Bob genug. Er will den erlittenen Ungerechtigkeiten ein Ende setzen und schmiedet einen Plan, um sich endgültig an seinen Kollegen zu rächen. Doch am dafür bestimmten Tag kommt ihm jemand zuvor: Ein anderer Kollege verliert die Beherrschung und eröffnet das Feuer auf die Belegschaft. Überrumpelt tötet Bob den Schützen, und zwar mit genau der Waffe, die er für seine eigene Rache mitgebracht hatte. Von diesem Moment an ist er ein Held.
Entstehungsgeschichte
Unter der Regie von Frank A. Cappello entstand dieser Film im Jahr 2007. Christian Slater übernimmt die Rolle des Bob Maconel, weitere Parts spielen Elisha Cuthbert, William H. Macy und Sascha Knopf. Der englische Titel lautet „He Was a Quiet Man“. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was angesichts der Gewalt im Zentrum der Handlung naheliegt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Drama und Liebesfilm mit einem Stoff über Rachefantasien und eine Schießerei im Büro. Aus dieser Mischung ergibt sich eine Tonlage, die das Geschehen nicht als reine Spannungsgeschichte erzählt, sondern mit schwarzem Humor und einer persönlichen, auch romantischen Ebene. Weihnachten, eine Zeit, die gewöhnlich für Gemeinschaft steht, bildet dazu einen spannungsreichen Hintergrund für eine Figur, die sich von allen ausgeschlossen fühlt.
Die Anlage der Geschichte kreist um eine bittere Ironie. Ein Mann, der selbst zur Gewalt bereit war, wird dafür gefeiert, sie beendet zu haben. Damit rücken Fragen nach Wahrnehmung und Schein in den Vordergrund: Wer wird gesehen, wer übersehen, und was braucht es, damit sich dieser Blick ändert. Die Hauptfigur trägt ihr Geheimnis in eine neue Rolle hinein, die sie sich nie ausgesucht hat.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 6,4 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen landet der Film im Mittelfeld. Das spricht für ein Werk, das sein Publikum findet, ohne einhellige Zustimmung zu erzeugen, was bei einer so ungewöhnlichen Verbindung von Gewaltstoff und leichteren Genres kaum überrascht. Neunzehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Grundidee eine nüchterne Studie über Einsamkeit am Arbeitsplatz und den schmalen Grat zwischen Täter und Retter.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christian Slater als Bob Maconel
- Elisha Cuthbert als Venessa Parks
- William H. Macy als Gene Shelby
- Sascha Knopf als Paula Metzler
- John Gulager als Goldie / Maurice Gregory
- Jamison Jones als Scott Harper
- Michael DeLuise als Detective Soreson
- K.C. Ramsey als Jackson
- Anzu Lawson als Nancy Felt
- David Wells als Ralf Coleman
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Verfügbarkeit
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