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Am Ende eines viel zu kurzen Tages

Am Ende eines viel zu kurzen Tages (2011)

⭐ 6,9 · 2011 · Drama
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Kurzüberblick

RegieIan Fitzgibbon
GenreDrama
Laufzeit97 Minuten
Erscheinungsdatum2011-05-04
AltersfreigabeFSK 12
Budget3 $
TMDB-Bewertung6,9 (117 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Donald ist fünfzehn und hat mit denselben Dingen zu kämpfen wie andere Jugendliche seines Alters: der ersten großen Liebe, dem Wunsch nach Nähe, der Unsicherheit, wer man eigentlich ist. Bei ihm kommt jedoch eine schwere Krankheit hinzu, die seiner Zeit eine Grenze setzt. Um mit seiner Situation umzugehen, flüchtet sich Donald in seine Zeichnungen und erschafft dort ein muskulöses Alter Ego, das als Superheld gegen einen Todfeind antritt. Seine Eltern schicken ihn zu einem Psychologen, der ihm ungewöhnlich offen begegnet und ihn ernst nimmt. So beginnt Donald, sich zu öffnen. Zur gleichen Zeit lernt er Shelly kennen, eine neue Mitschülerin, die ebenso hübsch wie eigenwillig ist. Wie viel Raum zwischen Krankheit und Verliebtsein bleibt, entfaltet der Film in kurzen, dichten Szenen.

Entstehungsgeschichte

Der Film entstand 2011 unter der Regie von Ian Fitzgibbon. Er ist ab 12 Jahren freigegeben und in der Besetzung mit Andy Serkis, Thomas Brodie-Sangster, Michael McElhatton und Sharon Horgan zu sehen.

Hinter den Kulissen

Das Drama verbindet die Realität eines kranken Jugendlichen mit der Fantasiewelt seiner Zeichnungen, in der ein Superheld auftritt. Diese Gegenüberstellung macht deutlich, wie sehr Donald seine Ohnmacht in Bildern von Stärke und Kontrolle verarbeitet, ohne dass der Film daraus ein reines Fantasy-Element macht. Die Konzentration auf Familie, Therapie und erste Liebe zeigt, dass der Schwerpunkt nicht auf spektakulären Ereignissen liegt, sondern auf der emotionalen Entwicklung einer einzelnen Figur in begrenzter Zeit.

Einordnung & Wirkung

Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld vergleichbarer Dramen. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der Grundaussage etwas geändert hätte: Es geht um die Frage, wie man die verbleibende Zeit füllt, nicht um deren Länge. Innerhalb des Dramengenres setzt der Film auf die Kombination aus Krankheit, Coming-of-Age und der bildhaften Sprache der Superhelden-Fantasie, um Schwere und jugendliche Leichtigkeit nebeneinander bestehen zu lassen.

Bilder

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Besetzung & Stab

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Verfügbarkeit

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