Allegro non troppo (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruno Bozzetto |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Animation, Komödie, Musik |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-03-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Konzertsaal, ein euphorischer Direktor, eine ungewöhnliche Ankündigung: Ein bekannter Zeichner soll sechs klassische Musikstücke in eigene Bildgeschichten verwandeln. Was folgt, sind sechs Animationsepisoden voller freier Assoziation. Zu Ravels "Bolero" werden die letzten Tropfen aus einer Colaflasche zu wilden, sich entwickelnden Kreaturen. Stravinskys "Feuervogel" begleitet eine Schlange, die am Baum der Erkenntnis nascht und dabei in Konflikt mit dem Teufel gerät. Zwischen den Episoden bleibt der Konzertsaal selbst Schauplatz: Zeichner, Dirigent und Direktor geraten immer wieder in absurde kleine Wortgefechte, die die Rahmenhandlung ebenso prägen wie die Musikstücke die Zeichentrickwelten.
Entstehungsgeschichte
Der 1976 entstandene Animationsfilm stammt von Bruno Bozzetto, der hier Regie führte. Zu den Stimmen zählen Néstor Garay, Maurizio Micheli, Maurizio Nichetti und Mirella Falco. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Fantasy, Animation, Komödie und Musik zeigt sich hier in einer Struktur, die weniger einer durchgehenden Erzählung als einer Abfolge eigenständiger Miniaturen folgt. Jede der sechs Episoden nimmt sich die Freiheit, ein Musikstück visuell völlig eigenständig zu deuten, von der Cola-Flasche bis zur biblischen Anspielung um Schlange und Baum der Erkenntnis. Die Rahmenhandlung im Konzertsaal mit ihren Reibereien zwischen Zeichner, Dirigent und Direktor funktioniert dabei fast wie eine komödiantische Klammer, die die Ernsthaftigkeit der klassischen Musik immer wieder unterläuft. Diese Anlage macht den Film zu einer Art Episodenwerk, das Musik nicht illustriert, sondern als Ausgangspunkt für assoziative Bildwelten nutzt.
Einordnung & Wirkung
Bei einer Bewertung von 7,1 aus einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber kein extrem breites Meinungsbild ab. Seit der Entstehung 1976 sind knapp fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb der Animationsgeschichte in eine Zeit stellt, in der die Verbindung von klassischer Musik und Zeichentrick als Episodenform ungewöhnlich war. Innerhalb der Kombination aus Fantasy, Komödie und Musikfilm nimmt er durch seine episodische, assoziative Struktur eine eigenständige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Néstor Garay als Orchestra Master
- Maurizio Micheli als Presenter
- Maurizio Nichetti als Animator
- Mirella Falco als Non-practicing Orchestra Member
- Osvaldo Salvi als Man in Gorilla Suit
- Jolanda Cappi als Falling Orchestra Member
- Franca Mantelli als Dancing Orchestra Member
- Marialuisa Giovannini als Cleaning Lady
- Bruno Bozzetto als Man on Rocking Chair
- Angela Finocchiaro als Orchestra Member
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Verfügbarkeit
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