Aljoscha, der ruhmreiche Recke (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Константин Бронзит |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Familie, Fantasy |
| Erscheinungsdatum | 2004-12-23 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.732.414 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (142 Stimmen) |
Worum es geht
In der Stadt Rostow wird ein Junge geboren, der schon bald über gewöhnliche Maße hinauswächst und mit erstaunlichen Kräften auffällt. Lesen und Schreiben interessieren ihn wenig, dafür widmet er sich mit umso größerem Ernst der Kampfkunst. Aljoscha Popowitsch will ein Held werden, und die Gelegenheit dazu lässt nicht lange auf sich warten. Er erhält den Auftrag, den Drachensohn Tugarin aufzuspüren und zu bezwingen, um das gestohlene Gold seiner Landsleute zurückzuholen. Begleitet wird er dabei von Julius, einem sprechenden Pferd, das mehr durch Angst und Großmäuligkeit auffällt als durch tatsächliche Heldentaten – und das seine eigenen Fähigkeiten gerne über- oder unterschätzt, je nachdem, wie es der Situation gerade nützt.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 2004 unter der Regie von Konstantin Bronzit. Zu den Sprechrollen gehören Oleg Kulikowitsch, Lija Medwedewa, Anatoli Petrow und Dmitri Wyssozki.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte greift auf einen Helden aus der russischen Volksüberlieferung zurück und übersetzt dessen Abenteuer in eine Mischung aus Komödie, Fantasy und Familienunterhaltung. Diese Kombination verrät, dass die Erzählung nicht auf reine Heldenverehrung setzt, sondern die klassische Motivik – der übermächtige Held, die gefährliche Reise, der zu bezwingende Drache – bewusst mit komischen Elementen bricht. Figuren wie das feige, aufschneiderische Pferd Julius stehen dem tapferen Aljoscha als komisches Gegengewicht gegenüber und sorgen dafür, dass die Erzählung nie in reinen Ernst verfällt. Die Anlage als Abenteuer mit Gefahren, die aber ein familientaugliches Publikum ansprechen soll, zeigt sich auch daran, dass der Fokus auf der Reise selbst liegt statt auf düsterer Bedrohung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Titel als solide, aber nicht breit im deutschsprachigen Raum diskutiertes Werk einordnen. Seit der Veröffentlichung 2004 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb der Animationslandschaft, die sich seither technisch stark weiterentwickelt hat, als frühes Beispiel einer auf russischer Volksüberlieferung basierenden Familienkomödie mit Fantasy-Elementen erscheinen lässt. Innerhalb seines Genres – der Mischung aus Komödie, Fantasy und Abenteuer für ein familiäres Publikum – bleibt er ein Titel mit begrenzter, aber vorhandener Sichtbarkeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Oleg Kulikovich als Alesha Popovitch (voice)
- Liya Medvedeva als Lyubava (voice)
- Anatoli Petrov als Grandfather Tikhon (voice)
- Dmitry Vysotsky als Yuli (voice)
- Ivan Krasko als Ivan / Pope (voice)
- Tatyana Ivanova als Mother (voice)
- Mikhail Chernyak als Moses (voice)
- Konstantin Bronzit als Tugarin (voice)
- Sergey Makovetskiy als Knyaz of Kiev (voice)
- Natalya Danilova als Lyubava's grandmother
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Verfügbarkeit
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