AK-47 – Kalaschnikow (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Konstantin Buslov |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Historie, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-02-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.593.464 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (379 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An der Ostfront im Jahr 1941 wird der junge Panzerkommandant Michail Kalaschnikow im Gefecht schwer verwundet. Eine Rückkehr zur Truppe ist ausgeschlossen, arbeiten kann er vorerst nicht. Doch statt sich mit dieser Lage abzufinden, beginnt er noch im Krankenhaus, Entwürfe für ein neues Sturmgewehr zu zeichnen.
Aus den ersten Skizzen wird ein ernsthaftes Vorhaben. Als eine Ausschreibung ansteht, tritt Kalaschnikow mit seinem Bauplan gegen die renommiertesten Erfinder der Sowjetunion an. Der verletzte Soldat ohne großen Namen muss sich in einem Feld behaupten, in dem erfahrene Konstrukteure den Ton angeben. Am Ende dieses Weges steht eine Waffe, die unter dem Namen AK-47 in Produktion geht und zu einem der gefürchtetsten Kriegswerkzeuge der Welt wird.
Entstehungsgeschichte
Konstantin Buslov inszenierte den Film, der 2020 erschien und inzwischen 6 Jahre alt ist. Juri Borissow führt die Besetzung an, zum Ensemble gehören außerdem Olga Lerman, Artur Smoljaninow und Eldar Kalimulin. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt dem Kriegsstoff Rechnung.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Historie und Drama greifen hier ineinander. Der Krieg bildet den Ausgangspunkt, die historische Einbettung den Rahmen, und das Drama rückt einen einzelnen Menschen in den Mittelpunkt, dessen Verwundung zum Wendepunkt seines Lebens wird.
Bemerkenswert ist, dass die Geschichte das Schlachtfeld früh verlässt. Das Zentrum bilden nicht Kämpfe, sondern Zeichnungen, Konstruktionspläne und ein Wettbewerb unter Erfindern. Damit folgt der Film dem Muster einer Aufstiegsgeschichte, in der sich ein Außenseiter gegen etablierte Größen durchsetzt. Zugleich liegt über diesem Aufstieg ein Schatten, denn das Ergebnis der Beharrlichkeit ist ein Werkzeug des Tötens. Diese Spannung zwischen persönlicher Leistung und den Folgen der Erfindung prägt die Anlage des Stoffes.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,4 von 10 weist auf eine überwiegend positive Aufnahme hin. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, einer Basis, die eine klare Tendenz erkennen lässt. Sechs Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Kriegs- und Geschichtsgenre für jene Werke, die weniger von der Front als von den Menschen dahinter erzählen und den Weg einer Erfindung zum eigentlichen Gegenstand machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yura Borisov als Kalashnikov
- Olga Lerman als Katya
- Artur Smolyaninov als Engineer captain Lyutyy
- Eldar Kalimulin als Zaytsev
- Vitaliy Khaev als Major General Kurbatkin
- Valeriy Barinov als Major General Degtyarev
- Anatoliy Lobotskiy als Colonel Glukhov
- Aleksey Vertkov als State security captain Lobov
- Dmitriy Bogdan als Engineer Major Sudaev
- Maksim Bityukov als Kazakov
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