Abyzou (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Park |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6 (402 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junges jüdisches Mädchen ist verschwunden, und in diese beunruhigende Lage hinein kehrt ein Mann in sein Elternhaus zurück. Er ist der Sohn einer chassidischen Familie, die ein Bestattungsunternehmen betreibt. An seiner Seite ist seine schwangere Frau, und mit ihm kommt die Hoffnung, das belastete Verhältnis zum Vater endlich wieder in Ordnung zu bringen.
Was das Paar nicht ahnt: Direkt unter ihnen, im Leichenschauhaus der Familie, liegt eine rätselhafte Leiche. In ihr lauert ein uraltes Übel, und dessen finstere Pläne richten sich auf das ungeborene Kind. Die Versöhnung, auf die der Sohn setzt, soll also in einem Haus gelingen, in dessen unterem Stockwerk eine Bedrohung wartet, von der oben niemand etwas weiß.
Entstehungsgeschichte
Oliver Park führte Regie bei diesem Horrorfilm aus dem Jahr 2022, dessen englischer Titel „The Offering“ lautet. Vor der Kamera stehen Nick Blood, Emm Wiseman, Paul Kaye und Allan Corduner. Mit einer Freigabe ab 16 Jahren richtet sich der Film an ein erwachsenes oder fast erwachsenes Publikum.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Horror und mischt kein weiteres Genre bei. Seine Eigenart gewinnt er aus dem Umfeld, in dem er spielt. Eine chassidische Familie, ein Bestattungsbetrieb und ein Leichenschauhaus unter dem eigenen Dach: Tod und religiöse Tradition sind hier keine bloße Kulisse, sondern der Alltag der Figuren.
Die Anlage verschränkt zwei Ebenen. Oben verhandelt die Geschichte einen Konflikt zwischen Vater und Sohn, unten liegt das übernatürliche Grauen. Die Schwangerschaft verbindet beides, denn das ungeborene Kind ist zugleich die Zukunft der Familie und das Ziel des Bösen. Das Verschwinden des Mädchens zu Beginn deutet außerdem an, dass die Gefahr nicht erst mit der Heimkehr einsetzt, sondern schon vorher ihre Spuren zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 Punkten bewegt sich die Publikumswertung im soliden Mittelfeld. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer überschaubaren, aber nicht mehr zufälligen Grundlage.
Vier Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch jung. Im Horrorgenre zählt er zu den Werken, die ihr Grauen an eine konkrete religiöse und kulturelle Welt binden, statt es in ein beliebiges Spukhaus zu verlegen. Das gibt der vertrauten Konstellation aus Familie, Haus und dämonischer Bedrohung eine eigene Färbung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nick Blood als Art
- Emm Wiseman als Claire
- Paul Kaye als Heimish
- Allan Corduner als Saul
- Daniel Ben Zenou als Chayim
- Sofia Weldon als Sarah Scheindal
- Anton Trendafilov als Yosille
- Meglena Karalambova als Aida
- Jonathan Yunger als Levi Siegelman
- Velizar Binev als Moishe
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Verfügbarkeit
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