Abschied in der Dämmerung (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yasujirō Ozu |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-11-17 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (207 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Kabuki-Theatertruppe unter der Leitung von Komajuro Arashi kommt im Sommer in ein Fischerdorf, in dem Oyoshi lebt, eine frühere Geliebte des Truppenchefs. Aus dieser Verbindung stammt der Sohn Kiyoshi, der Komajuro jedoch nur als Onkel kennt. Schlechtes Wetter sorgt dafür, dass kaum jemand die Vorstellungen besucht, und die ausbleibenden Einnahmen bringen Spannungen innerhalb der Truppe zum Vorschein. Oyoshi versucht, Komajuro zum Bleiben im Dorf zu bewegen. Seine Dienerin Sumiko will das verhindern und beauftragt eine Schauspielerin, Kiyoshi zu verführen, um Komajuro von der Familie fernzuhalten. Die Schauspielerin verliebt sich jedoch ernsthaft in den jungen Mann und denkt an Heirat. Komajuro versucht, die Beziehung zu unterbinden, was zu einer Konfrontation führt, als Kiyoshi erfährt, wer sein wirklicher Vater ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1959 unter der Regie von Yasujirō Ozu. In den Hauptrollen sind 二代目 中村鴈治郎, 京マチ子, Ayako Wakao und 川口浩 zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft das Wanderleben einer Theatertruppe mit familiären Verstrickungen, die erst durch äußere Umstände – das schlechte Wetter, die ausbleibenden Zuschauer – an die Oberfläche gebracht werden. Die Konstellation aus verschwiegener Vaterschaft, einer eifersüchtigen Vertrauten und einer jungen Frau, die zwischen Auftrag und echtem Gefühl steht, erzeugt ein Geflecht aus Täuschung und Enthüllung, das sich innerhalb einer geschlossenen Gemeinschaft entfaltet. Die Konzentration auf ein einzelnes Dorf und eine überschaubare Zahl von Figuren deutet auf eine kammerspielartige Erzählweise hin, in der zwischenmenschliche Spannungen im Vordergrund stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein Titel, der zwar wahrgenommen, aber nicht breit im Bewusstsein eines großen Publikums verankert ist. Seit der Entstehung 1959 sind mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film als Werk einer deutlich zurückliegenden Phase des Dramas ausweist. Innerhalb seines Genres steht er als ruhig erzähltes Familien- und Beziehungsdrama, das ohne große äußere Ereignisse auskommt und seine Spannung aus den inneren Konflikten der Figuren bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ganjirō Nakamura II als Komajuro Arashi
- Machiko Kyō als Sumiko
- Ayako Wakao als Kayo
- Hiroshi Kawaguchi als Kiyoshi
- Haruko Sugimura als Oyoshi
- Hitomi Nozoe als Aiko
- Chishū Ryū als Theatre Owner
- Kōji Mitsui als Kichinosuke
- Haruo Tanaka als Yatazo
- Yosuke Irie als Sugiyama
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Verfügbarkeit
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