A Great Place to Call Home (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Turtletaub |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-08-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (418 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer Kleinstadt irgendwo in Pennsylvania lebt Milton ein ruhiges Leben zwischen Gartenarbeit, Gemeindetreffen und Gedächtnistraining. Der Witwer wird zunehmend kauzig, und seine Beiträge bei den Gemeindeversammlungen nimmt kaum noch jemand ernst. Etwa seine Überzeugung, die Stadt brauche dringend einen besseren Slogan, weil „A Great Place to Call Home“ viel zu zweideutig sei.
Dann bruchlandet eines Nachts ein UFO bei Milton. Glauben will ihm das niemand, doch den außerirdischen Besucher, der eine Vorliebe für Äpfel hat, nimmt er trotzdem bei sich auf. Bald entdecken auch seine leicht schrulligen Nachbarinnen Sandy und Joyce den ungewöhnlichen Mitbewohner mit den verständnisvollen Augen und schließen ihn ins Herz. Aus Mitwisserschaft wird Gemeinschaft, aus Nachbarn werden Freunde, bis die Regierung doch noch auf den Plan tritt und nach dem Alien sucht.
Entstehungsgeschichte
Marc Turtletaub hat den Film 2023 gedreht, der englische Titel lautet „Jules“. Zur Besetzung gehören Ben Kingsley, Harriet Sansom Harris, Jane Curtin und Jade Quon. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren ist die Geschichte auch für Familien zugänglich.
Die Figurenkonstellation verrät bereits die Richtung: Im Zentrum stehen ein Witwer im Ruhestand und seine Nachbarinnen, und aus ihrem Blick wird von der Begegnung mit dem Fremden erzählt.
Hinter den Kulissen
Komödie, Science-Fiction und Drama bilden eine ungewöhnliche Mischung. Das Science-Fiction-Element ist hier kein Anlass für Spektakel, sondern ein Katalysator: Der Besucher aus dem All bringt drei Menschen zusammen, die in ihrer Kleinstadt eher am Rand stehen. Der dramatische Kern liegt in Themen wie Einsamkeit, Alter und Vergesslichkeit, die im Gedächtnistraining und in Miltons nachlassendem Ansehen anklingen.
Der Humor entsteht aus dem Alltag. Ein Außerirdischer, der Äpfel mag, und ein Streit um einen Stadtslogan sind leise Pointen, keine großen Gags. Die drohende Suche der Regierung setzt dabei den Spannungsbogen, gegen den sich die neu gewonnene Freundschaft behaupten muss.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum bewertet den Film mit durchschnittlich 7,1 von 10 Punkten, ein klar positives Ergebnis. Die Basis aus einigen hundert Stimmen ist noch überschaubar.
Erschienen ist der Film vor 3 Jahren und damit noch recht frisch. Im Feld der Science-Fiction steht er für die ruhige, menschliche Spielart, die das Fremde nutzt, um vom Vertrauten zu erzählen. Wer Geschichten über späte Freundschaften und kleine Gemeinschaften mag, dürfte hier einen warmherzigen Zugang finden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Kingsley als Milton Robinson
- Harriet Sansom Harris als Sandy
- Jane Curtin als Joyce
- Jade Quon als Jules
- Teddy Cañez als Mayor Martinez
- Narea Kang als Councilwoman Wu
- Edward James Hyland als Councilman Daniels
- Blair Baker als Councilwoman Diane Strauss
- Joshua Moore als Steve Gorham
- John Skelley als Engineer
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Verfügbarkeit
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