A fost sau n-a fost? (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Corneliu Porumboiu |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-29 |
| Budget | 223.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Es ist der 22. Dezember, sechzehn Jahre nach der Revolution, in einer rumänischen Kleinstadt kurz vor Weihnachten. Piscoci, ein alter, zurückgezogener Rentner, bereitet sich auf ein weiteres einsames Fest vor. Der Geschichtslehrer Manescu kämpft derweil mit seinen Schulden. Jderescu, Besitzer eines lokalen Fernsehsenders, hat andere Sorgen: Er will sich der Vergangenheit stellen und eine Frage klären, die seit sechzehn Jahren offen ist – ob es in ihrer Stadt tatsächlich zu einer Revolution gekommen ist oder nicht. Gemeinsam mit Manescu und Piscoci sucht er nach einer Antwort, die sich zwischen Erinnerung, Zweifel und Selbstbild bewegt.
Entstehungsgeschichte
„A fost sau n-a fost?“ entstand 2006 unter der Regie von Corneliu Porumboiu. Der Film verbindet Komödie und Drama und wurde ohne feste Altersfreigabe im vorliegenden Datenbestand geführt. In den Hauptrollen sind Mircea Andreescu, Teodor Corban, Ion Sapdaru und Mirela Cioabă zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zur Anlage der Geschichte: Ein historisches Ereignis von nationaler Bedeutung wird auf die Ebene einer Kleinstadt und ihrer alltäglichen Figuren heruntergebrochen – ein Rentner, ein verschuldeter Lehrer, ein Fernsehmann mit begrenztem Sendegebiet. Dass die zentrale Frage, ob die Revolution am fraglichen Ort überhaupt stattgefunden hat, im Rahmen einer improvisiert wirkenden Fernsehsendung verhandelt wird, deutet auf einen Erzählansatz, der große Geschichte durch die Brille kleiner, unvollkommener Erinnerungen betrachtet. Die Beschränkung auf wenige Figuren und einen engen zeitlichen Rahmen – ein einziger Tag vor Weihnachten – verstärkt den Eindruck einer Geschichte, die weniger auf äußere Handlung als auf Dialog und Erinnerungsarbeit setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit der Entstehung 2006 sind mittlerweile mehrere Jahrzehnte vergangen, doch die im Film verhandelte Frage nach der Deutung eines historischen Umbruchs bleibt unabhängig vom Erscheinungsjahr nachvollziehbar. Innerhalb des rumänischen Films, der Komödie und Drama verbindet, steht das Werk für einen Ansatz, der historische Ereignisse aus der Perspektive einfacher Menschen und ohne große Inszenierung befragt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Mircea Andreescu als Emanoil Piscoci
- Teodor Corban als Virgil Jderescu
- Ion Sapdaru als Tiberiu Mănescu
- Mirela Cioabă als Doamna Mănescu
- Luminița Gheorghiu als Doamna Jderescu
- Cristina Ciofu als Vali
- Lucian Iftime als Lică
- Anne Marie Chertic als Vera
- Petrică Sapdaru als Petrică
- Cătălin Paraschiv als Barman
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Verfügbarkeit
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