1898. Our last Men in the Philippines (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Salvador Calvo |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.976.542 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (178 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Philippinen, 1898: Ein spanisches Militärkommando wird nach Baler geschickt, um die Kolonie gegen aufständische Einheimische zu verteidigen und deren Rückeroberung alter Gebiete zu verhindern. Angeführt von Kapitän Enrique de las Morenas und Leutnant Cerezo, gerät die Truppe unter nächtlichen Beschuss und flüchtet in die Kirche des Priesters Fray Carmelo. Aus dem Gotteshaus wird eine improvisierte Festung, während Hitze und Malaria den Soldaten zunehmend zusetzen. Als der Kapitän an seiner Krankheit stirbt, übernimmt Cerezo das Kommando, muss sich dabei aber gegen den Machtanspruch des Soldaten Jimeno behaupten. Cerezo klammert sich an die Vorstellung eines möglichen Sieges – während sich im Hintergrund eine politische Entwicklung anbahnt, die sein Vorhaben in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Salvador Calvo. In den Hauptrollen sind Luis Tosar, Javier Gutiérrez, Álvaro Cervantes und Karra Elejalde zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Drama und historischem Stoff verweist auf eine Erzählung, die weniger auf Action als auf die psychische Zermürbung einer isolierten Gruppe setzt. Dass die Handlung fast vollständig an einem einzigen, beengten Schauplatz spielt, verstärkt den Eindruck einer Belagerungssituation, in der Krankheit und interne Machtkämpfe ebenso bedrohlich wirken wie der äußere Feind. Die Besetzung mit vier männlichen Hauptdarstellern in militärischen Rängen deutet auf ein Kammerspiel unter Ausnahmebedingungen hin, in dem Führung, Loyalität und Realitätsverlust verhandelt werden. Der historische Rahmen – das Ende der spanischen Kolonialherrschaft – gibt der persönlichen Geschichte der Figuren eine politische Dimension, die erst spät sichtbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz, ohne dass sich daraus eine breite Rezeptionsgrundlage ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen der Titel innerhalb des historischen Kriegsfilms eine Nischenposition einnimmt: Statt große Schlachten zu zeigen, konzentriert er sich auf einen begrenzten, klaustrophobischen Konflikt am Rand eines untergehenden Kolonialreichs.
Bilder






Besetzung & Stab
- Luis Tosar als Lt. Martín Cerezo
- Javier Gutiérrez als Sgt. Jimeno
- Álvaro Cervantes als Carlos
- Karra Elejalde als Fray Carmelo
- Carlos Hipólito als Doctor Vigil
- Ricardo Gómez als José
- Eduard Fernández als Cpt. Enrique de las Morenas
- Patrick Criado als Juan
- Miguel Herrán als Carvajal
- Emilio Palacios als Moisés
Weitere Filme von Salvador Calvo
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.