WandaVision (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Jac Schaeffer |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Mystery, Drama |
| Erscheinungsdatum | 2021-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (12.911 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wanda Maximoff und Vision leben in einer Vorstadtidylle namens Westview — in einer Schwarzweiß-Sitcom der 1950er, mit Lachband, Werbepausen und einem Nachbarn, der über den Zaun ruft. Vision ist am Ende von "Infinity War" gestorben, was in dieser Welt niemanden zu stören scheint.
Mit jeder Folge springt die Serie ein Jahrzehnt weiter: Sechziger, Siebziger, Achtziger, bis in die Gegenwart. Gleichzeitig treten Risse auf — ein Spielzeughubschrauber in Farbe, eine Stimme aus dem Radio, eine Nachbarin, die aus der Rolle fällt. Draußen steht eine Behörde vor einer Energiekuppel und versucht zu verstehen, was in der Stadt passiert.
Entstehungsgeschichte
Die Grundidee stammt von Kevin Feige, der Sitcoms als Fluchtprogramm seiner eigenen Jugend beschreibt. Mehrere angefragte Autorinnen und Autoren hielten das Konzept für nicht tragfähig; Jac Schaeffer, die damals an "Black Widow" arbeitete, nahm es an und wurde im Januar 2019 als Hauptautorin verpflichtet.
Sie legte die Serie als Rätsel an: Die ersten drei Folgen bleiben vollständig in der Sitcomwelt, erst ab der vierten wechselt die Perspektive nach außen. Die Struktur folgt den fünf Phasen der Trauer, beginnend mit Verleugnung. Das Autorenteam sichtete klassische Familienserien von "I Love Lucy" bis "Modern Family", um die jeweilige Machart zu treffen, ohne deren überholte Muster zu übernehmen.
Hinter den Kulissen
Matt Shakman inszenierte alle neun Folgen. Die Aufnahmen begannen im November 2019 in Atlanta, wurden im März 2020 wegen der Pandemie unterbrochen und ab September 2020 in Los Angeles fortgesetzt. Die frühen Folgen wurden tatsächlich vor Publikum mit mehreren Kameras aufgezeichnet.
Kameramann Jess Hall legte pro Folge zwanzig bis dreißig Farben fest, um die jeweilige Epoche zu treffen; auch Bildformat und Objektive wechseln mit dem Jahrzehnt. Das Haus wurde im Grundriss beibehalten und für jede Dekade neu eingerichtet. Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez schrieben die Titelmelodien, die sich von Folge zu Folge verändern.
Einordnung & Wirkung
Die Serie erhielt dreiundzwanzig Emmy-Nominierungen und gewann drei Auszeichnungen. Sie war die erste Marvel-Produktion für Disney+ und erschien wöchentlich statt am Stück — eine Entscheidung, die eine bis dahin ungewöhnlich intensive Deutungskultur auslöste, mit Theorien, Standbildanalysen und wochenlangen Debatten zwischen den Folgen.
Genau daraus entstand auch die verbreitetste Kritik: Das Finale löste die Erwartungen, die das Publikum sich selbst aufgebaut hatte, nicht ein. Als Erzählung über Trauer und über die Weigerung, einen Verlust anzunehmen, gilt sie dagegen als eine der stärksten Arbeiten des Studios.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff / Scarlet Witch
- Paul Bettany als Vision / The Vision
- Kathryn Hahn als Agnes / Agatha Harkness
- Teyonah Parris als Monica Rambeau / Geraldine
- Randall Park als Jimmy Woo
- Kat Dennings als Darcy Lewis / The Escape Artist
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.