Unsichtbare Stadt (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Carlos Saldanha, Mirna Nogueira, Rodrigo Nogueira |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Sci-Fi & Fantasy |
| Laufzeit | 36 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (391 Stimmen) |
Worum es geht
Unter der Oberfläche der gewohnten Welt existiert eine zweite, verborgene: eine Unterwelt, bevölkert von mystischen Kreaturen, deren Ursprünge in der reichen Folklore Brasiliens liegen. Die meisten Menschen ahnen nichts davon.
Ein Detektiv gerät durch einen Mordfall in diese Sphäre. Was als Ermittlung beginnt, führt ihn mitten in einen epischen Krieg zwischen der Welt der Wesen und der normalen Welt. Die Aufklärung des Verbrechens ist damit nur der Anfang, denn mit jedem Schritt rückt die Frage näher, welche Kräfte hinter der Tat stehen und wie weit der Konflikt zwischen beiden Welten bereits reicht.
Entstehungsgeschichte
Die brasilianische Serie startete 2021, im Original heißt sie „Cidade Invisível“, der englische Titel lautet „Invisible City“. Entwickelt wurde sie von Carlos Saldanha, Mirna Nogueira und Rodrigo Nogueira. Vor der Kamera stehen Marco Pigossi, Alessandra Negrini, Julia Konrad und Manuela Dieguez. Mit einer Freigabe ab 18 Jahren wendet sich die Serie ausdrücklich an ein erwachsenes Publikum.
Hinter den Kulissen
Mystery, Drama sowie Science-Fiction und Fantasy verbinden sich hier zu einer Mischung, die den Kriminalfall als Eingangstür nutzt. Das Mystery-Element steckt im Mord und im Verborgenen, die Fantasy in den Kreaturen, das Drama im Schicksal des Ermittlers, der plötzlich mit einer Wirklichkeit konfrontiert wird, die er nicht kannte.
Besonders prägend ist der Rückgriff auf brasilianische Folklore. Statt auf vertraute Fabelwesen aus europäischen oder nordamerikanischen Erzähltraditionen setzt die Serie auf regionale Überlieferungen und stellt sie in einen zeitgenössischen Rahmen. Die Verbindung von Polizeiarbeit und Mythenwelt folgt einem bewährten Muster der Urban Fantasy, erhält durch die Herkunft ihrer Figuren aber eine eigene kulturelle Färbung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 zeigt eine deutlich positive Aufnahme. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im dreistelligen Bereich und bildet eine überschaubare, aber tragfähige Basis.
Fünf Jahre nach dem Start steht die Serie im Feld der Mystery-Fantasy für einen Beitrag, der lokale Sagenstoffe in eine moderne Ermittlungsgeschichte übersetzt. Gerade diese Verankerung in der Folklore eines bestimmten Landes hebt sie von vielen Genrevertretern ab, die auf allgemein bekannte Mythen zurückgreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marco Pigossi als Eric
- Alessandra Negrini als Inês
- Julia Konrad als Gabriela
- Manuela Dieguez als Luna
- Leticia Spiller als Matinta Perê / Teresa
- Simone Spoladore als Clarice
- Zahy Guajajara als Débora
- Kay Sara als Telma
- Rodrigo dos Santos als Padre Venâncio
- Tatsu Carvalho als Castro
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Verfügbarkeit
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