The Man in the High Castle (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Frank Spotnitz |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Drama |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.558 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Serie spielt in einer alternativen Geschichte: Deutschland und Japan haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, möglich geworden durch die Ermordung Franklin D. Roosevelts im Jahr 1933. Im Mittelpunkt stehen drei Figuren – der SS-Undercoveragent Joe Blake, der jüdische Frank Frink und dessen frühere Partnerin Juliana Crain. In San Francisco erhält Juliana von ihrer sterbenden Schwester eine Filmrolle, auf der die Alliierten den Krieg gewinnen, wenn auch erst 1947. Sie will diesen umstürzlerischen Film zum Untergrundwiderstand nach Colorado bringen und gerät dabei in ein verwickeltes Spiel aus Spionen, Doppelspionen und Triplespionen – rund um SS-Führer Heydrich, den alten Hitler, die japanische Geheimpolizei Kempeitai und den japanischen Kronprinzen, der Kalifornien besucht.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt von Frank Spotnitz, erschienen ist sie 2015. Alexa Davalos, Rufus Sewell, Joel de la Fuente und Jason O'Mara führen die Besetzung an. Freigegeben ist die Serie ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Serie verbindet Sci-Fi & Fantasy und Drama und erzählt als Romanverfilmung von Widerstand, Nazis, Dystopie, alternativer Geschichte und der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Zuordnung zur Science Fiction ist dabei formaler Natur: Es gibt keine Zukunftstechnik, sondern eine Vergangenheit, die anders ausgegangen ist. Genau daraus entsteht die Wirkung, denn die Welt bleibt in ihren Einzelheiten erkennbar und ist doch im Kern verschoben. Der Film innerhalb der Serie – Bilder eines anderen Ausgangs – ist der Angelpunkt der Konstruktion: Er macht die Alternative innerhalb der Handlung sichtbar und verwandelt eine bloße Möglichkeit in ein Beweisstück, für das Menschen ihr Leben riskieren. Dass mehrere Geheimdienste einander belauern, hält die Loyalität jeder Figur dauerhaft in der Schwebe.
Einordnung & Wirkung
Aus über tausend Stimmen ergibt sich ein Durchschnitt von 7.5 von 10 – ein deutlich positiver Wert bei moderater Beteiligung. Elf Jahre nach dem Erscheinen steht die Serie für jenen Zweig des Genres, der ohne Raumschiffe auskommt und seine Voraussetzung allein aus einer geänderten Weichenstellung der Geschichte bezieht. Bei einem Stoff, der historische Verbrechen zum Ausgangspunkt einer Fiktion nimmt, liegt das Gewicht in der Behandlung; die Einstufung ab 16 Jahren weist auf ein Publikum hin, dem einiges zugemutet wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexa Davalos als Juliana Crain
- Rufus Sewell als John Smith
- Joel de la Fuente als Inspector Kido
- Jason O'Mara als Wyatt Price
- Brennan Brown als Robert Childan
- Chelah Horsdal als Helen Smith
- Frances Turner als Bell Mallory
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Verfügbarkeit
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