The 100 (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Jason Rothenberg |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Action & Adventure, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 42 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-03-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (8.794 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Siebenundneunzig Jahre nach einem Atomkrieg lebt der Rest der Menschheit auf der Ark, einem Verbund zusammengekoppelter Raumstationen. Die Luft reicht nicht mehr lange, und jedes Vergehen ab achtzehn wird mit dem Tod bestraft — Platz ist knapp.
Also schickt man hundert jugendliche Häftlinge nach unten, um zu prüfen, ob die Erde wieder bewohnbar ist. Sie ist es. Sie ist auch nicht leer: Dort leben die Grounder, Nachfahren von Überlebenden, und unter der Erde die Mountain Men. Was als Jugendserie über Freiheit beginnt, wird schnell zu einer Serie darüber, wozu Menschen bereit sind, wenn Ressourcen fehlen.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist die Jugendbuchreihe von Kass Morgan. Ungewöhnlich ist die Entstehungsfolge: Serie und Roman entstanden weitgehend parallel, weshalb die Fernsehfassung schon früh eigene Wege ging und sich ab der zweiten Staffel vollständig von der Vorlage löste.
Jason Rothenberg entwickelte die Serie für The CW — einen Sender, der bis dahin vor allem für leichtere Jugendstoffe stand. Der Ton der Serie verschob sich von Beginn an in die Gegenrichtung.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Vancouver und Umgebung, deren Wälder und Küsten die Erde nach dem Krieg darstellen. Die Serie lief von 2014 bis 2020 über sieben Staffeln und exakt hundert Folgen — eine Zahl, die zum Titel passt und beim Start nicht absehbar war.
Auffällig ist die Bereitschaft, Hauptfiguren sterben zu lassen und die Ausgangslage jede Staffel neu zu setzen: von der Landung über den Krieg mit den Mountain Men bis zu einer zweiten Strahlungswelle und einem neuen Planeten.
Einordnung & Wirkung
Die Besprechungen waren überwiegend positiv, vor allem für die Weigerung, moralisch eindeutige Figuren anzubieten.
Der folgenreichste Vorgang war der Tod der Figur Lexa in der dritten Staffel. Sie stirbt unmittelbar nachdem ihre Beziehung zu Clarke körperlich wird — ein Muster, das in der Kritik als "Bury Your Gays" bezeichnet wird und dem zufolge queere Figuren überproportional häufig und oft unmittelbar nach glücklichen Momenten sterben. Die Reaktion war heftig und reichte weit über die Serie hinaus; sie löste eine breite Debatte über die Darstellung queerer Figuren im amerikanischen Fernsehen aus und mündete unter anderem in eine Spendenaktion. Rothenberg entschuldigte sich später öffentlich dafür, die Tragweite nicht erkannt zu haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eliza Taylor als Clarke Griffin
- Bob Morley als Bellamy Blake
- Lindsey Morgan als Raven Reyes
- Marie Avgeropoulos als Octavia Blake
- Richard Harmon als John Murphy
- Tasya Teles als Echo
- JR Bourne als Russell Lightbourne
- Shannon Kook als Jordan Green
- Chuku Modu als Gabriel Santiago
- Shelby Flannery als Hope Diyoza
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Verfügbarkeit
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