Star Trek: Deep Space Nine (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Rick Berman, Michael Piller |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Action & Adventure, Drama |
| Laufzeit | 45 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-01-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.025 Stimmen) |
Worum es geht
Die Serie ist im Science-Fiction-Universum von Star Trek angesiedelt, das auf Gene Roddenberry zurückgeht, und unterscheidet sich von den übrigen Programmen der Reihe an einem entscheidenden Punkt: Sie spielt nicht auf einem Raumschiff, sondern auf einer Raumstation. Der Grund war praktischer Natur, denn zwei Serien mit Raumschiffen sollten nicht gleichzeitig laufen; später kam mit der USS Defiant doch noch ein Schiff hinzu. Aus dem festen Ort ergab sich eine andere Erzählweise: Längere Handlungsbögen und wiederkehrende Figuren wurden häufiger möglich, weil die Station bleibt, während die Ereignisse zu ihr kommen. In den späteren Staffeln rücken der Krieg und dunklere Themen in den Vordergrund, die Erkundung des Weltraums tritt zurück.
Entstehungsgeschichte
Rick Berman und Michael Piller stehen als verantwortliche Namen hinter der Serie, die 1993 startete und auf Anregung von Brandon Tartikoff entstand; sie lief über sieben Staffeln. Zur Besetzung gehören Avery Brooks, Nana Visitor, Colm Meaney und Michael Dorn. Aus der Vorgängerserie wechselten die Figuren Miles O'Brien und Worf als reguläre Mitglieder herüber. Die Freigabe liegt bei sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Serie verbindet Sci-Fi und Fantasy mit Action und Adventure sowie Drama, und die Handlung zeigt, wie sich dieses Verhältnis über die Laufzeit verschiebt. Anfangs steht die Serie als Ableger neben ihrer noch laufenden Vorgängerin, was zu ineinandergreifenden Episoden führte. Mit der Zeit gewinnt der dramatische Anteil die Oberhand: weniger Erkundung, mehr Konflikt, zuletzt der Krieg als bestimmender Rahmen. Eine Raumstation als Schauplatz begünstigt genau das, denn sie zwingt Figuren zusammen, die einander nicht ausweichen können, Nachbarschaft statt Reise. Fortlaufende Bögen und wiederkehrende Nebenfiguren sind die formale Folge davon.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 aus mehreren tausend Stimmen erreicht die Serie einen hohen Wert, allerdings auf einer Basis, die für ein Format dieser Länge überschaubar bleibt. 33 Jahre nach dem Start 1993 lässt sie sich als der Teil der Reihe einordnen, der am weitesten vom Erkundungsprinzip abrückt und stattdessen auf Dauerkonflikt und Figurenentwicklung setzt. Die Freigabe ab sechzehn Jahren fällt für eine Science-Fiction-Serie vergleichsweise hoch aus und passt zur dunkleren Ausrichtung der späten Staffeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Avery Brooks als Benjamin Sisko
- Nana Visitor als Kira Nerys
- Colm Meaney als Miles O'Brien
- Michael Dorn als Worf
- Alexander Siddig als Julian Bashir
- Cirroc Lofton als Jake Sisko
- Armin Shimerman als Quark
- René Auberjonois als Odo
- Nicole De Boer als Ezri Dax
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Verfügbarkeit
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