Kiznaiver (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Mari Okada |
|---|---|
| Genre | Sci-Fi & Fantasy, Animation, Drama |
| Laufzeit | 24 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-04-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (165 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Katsuhira lebt zurückgezogen und ohne echte Anteilnahme an seinem eigenen Leben in der fiktiven Stadt Sugomori City. Ein früherer Vorfall hat ihn sein Schmerzempfinden gekostet, seither treibt er lethargisch durch seinen Alltag. Das ändert sich, als seine Mitschülerin Sonosaki ihm mitteilt, dass er als „Kiznaiver“ ausgewählt wurde: Über das sogenannte Kizuna-System wird sein Schmerz nun mit einer Gruppe von Mitschülern geteilt. Der Gedanke hinter dem Experiment ist eine friedlichere Gemeinschaft durch geteiltes Leid, doch die betroffenen Jugendlichen wurden nie um Zustimmung gefragt und müssen sich zudem rätselhaften Aufgaben stellen, deren Zweck ihnen verschlossen bleibt. Für Katsuhira eröffnet das System paradoxerweise etwas Positives: die Chance, wieder etwas zu fühlen und Nähe zu anderen Menschen zuzulassen.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus dem Jahr 2016 und basiert auf einer Idee von Mari Okada. Zur Besetzung gehören Yuki Kaji, Koutaro Nishiyama, Rina Sato und Misaki Kuno.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction, Fantasy und Drama zeigt sich bereits in der Grundidee: Ein pseudowissenschaftliches System, das körperlichen Schmerz zwischen Menschen überträgt, dient als Vehikel für zwischenmenschliche Fragen. Statt reiner Genre-Spielerei steht die erzwungene Verbindung zwischen Figuren im Zentrum, die einander sonst nie nahegekommen wären. Dass die Testpersonen ohne Zustimmung ausgewählt wurden, verleiht der Handlung eine ethische Reibung, die über weite Strecken mitschwingt. Die Anlage um einen Protagonisten, der durch einen Verlust seiner Sinneswahrnehmung von seiner Umwelt abgeschnitten ist, macht das Teilen von Schmerz zugleich zu einem Bild für Empathie und Selbstfindung. Die Erzählung verknüpft damit eine spekulative Prämisse eng mit den emotionalen Entwicklungen einer Gruppe von Jugendlichen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im soliden bis guten Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, was die Serie im Feld aktueller Animationsproduktionen als etwas älteren, aber nicht historischen Titel positioniert. Innerhalb der Science-Fiction-Dramen mit Jugendfigurenensemble sticht die Verbindung aus körperlichem Schmerzmotiv und gesellschaftlichem Experiment als eigenständiger Ansatz heraus.
Bilder






Besetzung & Stab
- Yuki Kaji als Katsuhira Agata (voice)
- Koutaro Nishiyama als Yoshiharu Hisomu (voice)
- Rina Sato als Honoka Maki (voice)
- Misaki Kuno als Niko Niiyama (voice)
- Hibiku Yamamura als Noriko Sonozaki (voice)
- Yuka Terasaki als Chidori Takashiro (voice)
- Tomoaki Maeno als Hajime Tenga (voice)
- Nobunaga Shimazaki als Tsuguhito Yuta (voice)
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Verfügbarkeit
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