Generation Kill (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | David Simon |
|---|---|
| Genre | War & Politics, Drama, Action & Adventure |
| Laufzeit | 65 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-07-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (542 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kuwait, 2003. Die Soldaten des ersten Aufklärungsbataillons gehören zu den Besten der Besten. In der glühend heißen Wüste warten sie auf ihren ersten Einsatz, und das Warten zermürbt. Mit zynischen Sprüchen und derben Witzen vertreiben sie sich die Zeit, bis Colonel Stephen „Godfather“ Ferrando endlich den Marschbefehl gibt. Mit dabei ist Evan Wright, Redakteur des „Rolling Stone“ und Kriegsberichterstatter, der im Geländewagen von Teamleader Brad „Iceman“ Colbert, dem Fahrer Ray Person und dem Gefreiten James Trombley an den Erkundungsfahrten teilnimmt. Der Auftrag lautet eigentlich, die Stellungen der irakischen Streitkräfte an die nachrückenden Truppen zu melden. Doch immer wieder geraten die Männer in Lagen, für die sie nicht ausgerüstet sind, und erleben Gefechte von großer Brutalität.
Entstehungsgeschichte
Die Serie erschien 2008 und wurde von David Simon entwickelt. Alexander Skarsgård, James Ransone, Lee Tergesen und Jon Huertas bilden die Kernbesetzung; Chance Kelly und Billy Lush ergänzen sie in den Rollen des Colonels und des Gefreiten. Freigegeben ist die Serie ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
War & Politics, Drama und Action & Adventure: Die Genrekombination zeigt an, dass der Krieg hier nicht nur als Gefecht, sondern als politische und institutionelle Erfahrung erzählt wird. Die Perspektive des mitfahrenden Journalisten ist dabei ein Kunstgriff: Sie erlaubt es, die Soldaten von außen zu betrachten und zugleich ihren Alltag im Fahrzeug hautnah mitzuerleben. Der Kontrast zwischen dem Auftrag auf dem Papier und den tatsächlichen Situationen ist die eigentliche Erzählachse. Dass die Männer sich mit Sprüchen über das Warten hinwegretten, verrät, wie stark die Serie auf Sprache und Gruppendynamik setzt, bevor überhaupt ein Schuss fällt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,9 von 10 ist hoch, die Stimmenbasis mit wenigen hundert Bewertungen aber überschaubar. Das spricht für eine Serie, die ihr Publikum überzeugt, aber kein Massenpublikum erreicht hat. 18 Jahre nach dem Erscheinen hat sich der Blick auf den Einsatz im Irak verändert, was einer Serie, die den Vormarsch von 2003 aus der Sicht der Beteiligten zeigt, eher zusätzliche Relevanz verleiht. Innerhalb des Kriegsdramas steht sie für eine Erzählweise, die den Alltag der Truppe über das Spektakel stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexander Skarsgård als Brad Colbert
- James Ransone als Josh Ray Person
- Lee Tergesen als Evan Wright
- Jon Huertas als Antonio Espera
- Stark Sands als Nathaniel Fick
- Owain Yeoman als Eric Kocher
- Billy Lush als Harold Trombley
- Chance Kelly als Stephen Ferrando
- Michael Kelly als Bryan Patterson
- Jonah Lotan als Robert Bryan
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Verfügbarkeit
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