Engel in Amerika (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Tony Kushner |
|---|---|
| Genre | Drama, Sci-Fi & Fantasy |
| Laufzeit | 58 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (264 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New York, ein schwules Paar steht am Rand des Zerbrechens: Prior Walter erkrankt an Aids, und sein Partner Louis Ironson, der mit Krankheit und Sterblichkeit nicht zurechtkommt, verlässt ihn. Zur gleichen Zeit beginnen sich Priors Nächte zu verändern, er hat Visionen eines Engels, der ihm eröffnet, er sei ein Prophet. Louis findet in Joe Pitt einen neuen Partner, einem Mormonen, der sich zu seiner Homosexualität nicht bekennt und für den Anwalt Roy Cohn arbeitet, einen Mann mit zweifelhaften Methoden. Dazu kommen Joes depressive, halluzinierende Frau Harper, seine zielstrebige Mutter Hannah und der offensive Krankenpfleger Belize. Nach und nach fügen sich diese Figuren und ihre Handlungsstränge zu einem vielschichtigen Ganzen.
Entstehungsgeschichte
Die Serie entstand 2003 nach einer Idee von Tony Kushner und trägt im Original den Titel „Angels in America“. In den Hauptrollen stehen Al Pacino, Justin Kirk, Ben Shenkman und Mary-Louise Parker. Freigegeben ist die Produktion ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Fantasy-Elementen ist hier kein Zufall: Die Geschichte verbindet die konkrete, körperliche Realität der Aids-Krise mit Visionen, Engeln und einer Vorstellung vom Himmel, die den realistischen Rahmen sprengt. Schlagworte wie New York, Drogensucht und Drag Queen deuten auf ein Setting hin, das verschiedene Milieus und Lebensentwürfe der Stadt zusammenführt, während die religiöse Bildwelt der Engel dem persönlichen Leid der Figuren eine größere, fast kosmische Dimension gibt. Die Anlage mit mehreren parallelen Paaren und Familienkonstellationen erlaubt es, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, privat, politisch, spirituell, ohne sich auf eine einzelne Figur zu beschränken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch nicht sehr breites Bild ab. Seit der Entstehung 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, ein Zeitabstand, der den Stoff historisch verortet, ohne sein Thema an Relevanz verlieren zu lassen. Innerhalb der Genremischung aus Drama und Fantasy nimmt die Serie eine eigenwillige Stellung ein, da sie gesellschaftliche und persönliche Krisen mit einer ausgeprägt fantastischen Bildsprache verknüpft, statt sich auf reinen Realismus zu verlassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Roy Cohn
- Justin Kirk als Prior Walter / Leatherman in the Park
- Ben Shenkman als Louis Ironson / The Angel Oceania
- Mary-Louise Parker als Harper Pitt
- Meryl Streep als Hannah Pitt / Ethel Rosenberg / The Rabbi / The Angel Australia
- Jeffrey Wright als Norman 'Belize' Ariaga / Mr. Lies / Homeless man / The Angel Europa
- Patrick Wilson als Joe Pitt
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Verfügbarkeit
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