Doña Bárbara (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Mauricio Cruz, Agustín Restrepo |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Soap |
| Laufzeit | 60 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-08-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (752 Stimmen) |
Worum es geht
Die Handlung spielt in den venezolanischen Llanos, genauer im Bundesstaat Apure, und erzählt von der Begegnung zwischen Santos Luzardo und Doña Bárbara. Dahinter steht ein größerer Gegensatz: der Konflikt zwischen Zivilisation und Barbarei. Den Fortschritt verkörpert Santos Luzardo; die Rückständigkeit, die dem Determinismus der geografischen Umgebung geschuldet ist, verkörpern die übrigen Figuren, allen voran die Titelfigur selbst. Die Auseinandersetzung ist damit von Beginn an doppelt angelegt — als persönliche Begegnung zweier Menschen und als Streit zweier Ordnungen um dieselbe Landschaft. Wer von beiden im Recht ist, bleibt offen; benannt wird nur, wofür die Figuren jeweils stehen, der Ausgang bleibt der Erzählung selbst überlassen.
Entstehungsgeschichte
Die Serie startete 2008, entwickelt von Mauricio Cruz und Agustín Restrepo. Genesis Rodriguez, Edith González, Christian Meier und Katie Barberi bilden die Besetzung. Freigegeben ist das Ganze ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Soap stehen nebeneinander, und als Telenovela findet diese Mischung ihre Form: fortlaufendes Erzählen über viele Folgen, klare Gegenspieler, ein Konflikt, der sich immer neu aufladen lässt. Ungewöhnlich ist, dass der Stoff seinen Gegensatz nicht nur zwischen Figuren austrägt, sondern ihn ausdrücklich als Auseinandersetzung von Prinzipien anlegt. Die Landschaft ist dabei keine Kulisse, sondern Teil der Begründung — die Rückständigkeit wird auf die Bedingungen des Ortes zurückgeführt. Für eine Telenovela ist das eine vergleichsweise thesenhafte Grundlage, die den melodramatischen Mitteln einen festen Rahmen gibt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,8 von 10 und damit hoch, beruht aber auf erst wenigen hundert Stimmen; sie beschreibt ein kleines, offenkundig zugewandtes Publikum. 18 Jahre nach dem Startjahr steht die Serie für die lateinamerikanische Telenovela in ihrer ambitionierten Spielart, die einen literarisch anmutenden Grundkonflikt in das Format der täglichen Fortsetzung überführt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Genesis Rodriguez als Maricela
- Edith González als La doña
- Christian Meier als Santos
- Katie Barberi als Cecilia Vergel
- Arap Bethke als Antonio Sandoval
- Paulo Quevedo als Balbino Paiba
- Roberto Mateos als Lorenzo Barquero Luzardo
- Raúl Gutiérrez als Coronel Diógenes Pernalete
- Lucy Martínez als Eustaquia
- Daniela Tapia als Gervasia Sandoval
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Verfügbarkeit
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