Die Enterprise (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Gene Roddenberry |
|---|---|
| Genre | Animation, Drama, Sci-Fi & Fantasy |
| Laufzeit | 24 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-09-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (186 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Handlung setzt unmittelbar dort an, wo die ursprüngliche Serie endete, verortet in den Jahren 2269 und 2270. Die USS Enterprise ist weiterhin unterwegs, äußerlich unverändert, doch an Bord haben sich Dinge verändert: Ein Holodeck ist vorhanden, wie man es sonst erst aus späteren Serien kennt, und statt klassischer Raumanzüge kommen Sauerstoffgürtel zum Einsatz. Diese Neuerungen bleiben ein Merkmal dieser Fortsetzung und tauchen in den Kinofilmen, die zeitlich danach angesiedelt sind, nicht mehr auf. Die Serie bewegt sich damit in einem eigenen technischen Zwischenraum, der weder ganz zur alten noch zur späteren Ausstattung passt.
Entstehungsgeschichte
„Die Enterprise“ entstand 1973 als Animationsserie nach einer Idee von Gene Roddenberry. Für die Stimmen kehrten zentrale Darsteller der Realserie zurück, darunter William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley und George Takei. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Drama und Science-Fiction erlaubt es, Elemente umzusetzen, die in einer Realserie der frühen 1970er Jahre technisch oder budgetär kaum darstellbar gewesen wären – etwa das Holodeck als Ausstattungsdetail, das später fester Bestandteil des Universums wird. Dass die Sauerstoffgürtel und weitere Neuerungen in den nachfolgenden Kinofilmen wieder verschwinden, zeigt, dass diese Serie innerhalb der Zeitlinie einen eigenständigen, leicht abweichenden Ausstattungsstand markiert. Die Rückkehr der ursprünglichen Sprecher sorgt dafür, dass die Figuren trotz des Mediumwechsels erkennbar bleiben, während das Animationsformat zugleich neue erzählerische und visuelle Freiheiten eröffnet, die über das hinausgehen, was die Realserie zeigen konnte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich die Serie als solide, aber nicht überragend eingestuftes Kapitel innerhalb ihres Genres lesen. Seit der Ausstrahlung 1973 sind mittlerweile über fünfzig Jahre vergangen, was sie zu einem frühen Beispiel für die Übertragung einer Realserie ins Animationsformat macht. Innerhalb der Science-Fiction-Landschaft nimmt sie durch ihre technischen Zwischenstände und die direkte Fortsetzung der Handlung eine Position ein, die sie von reinen Neuauflagen unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Shatner als James T. Kirk (voice)
- Leonard Nimoy als Spock (voice)
- DeForest Kelley als Leonard McCoy (voice)
- George Takei als Hikaru Sulu (voice)
- Nichelle Nichols als Uhura (voice)
- James Doohan als Montgomery Scott (voice)
- Majel Barrett als Christine Chapel / Starfleet Computer (voice)
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Verfügbarkeit
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