Delphine Seyrig
Werdegang
Delphine Claire Beltiane Seyrig wurde am 10. April 1932 geboren und war eine im Libanon geborene französische Schauspielerin und Filmregisseurin. In den 1970er Jahren engagierte sie sich in der feministischen Bewegung, zusammen mit Filmemacherinnen wie Chantal Akerman, Marguerite Duras und Ulrike Ottinger. 1975 gründete sie gemeinsam mit Carole Roussopoulos und Ioana Wieder das Kollektiv Les Insoumuses (Die widerspenstigen Musen), mit dem sie Videos produzierte, die als Werkzeug politischer Emanzipation und Aktivismus dienten.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Titel mit Delphine Seyrig als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1961 bis 1976, also fünfzehn Jahre, und beginnt 29 Jahre nach ihrer Geburt. Der letzte Titel entstand 44 Jahre nach ihrer Geburt. Zu den Werken zählen „Letztes Jahr in Marienbad" (1961), „Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr" (1963), „Geraubte Küsse" (1968), „Eselshaut" (1970), „Blut an den Lippen" (1971), „Der diskrete Charme der Bourgeoisie" (1972) und „Jeanne Dielman" (1976). Die vertretenen Genres sind breit gestreut: Komödie, Drama, Liebesfilm, Fantasy, Musik, Horror und Thriller kommen jeweils vor, was auf eine vielseitige Auswahl an Rollen über die Jahrzehnte hinweg schließen lässt.
Einordnung
Die sieben Titel bei uns liegen in der Bewertung zwischen 6,2 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 7,1. Damit bewegen sich alle Werke in einem vergleichsweise engen und überwiegend positiven Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Der älteste erfasste Titel liegt inzwischen über sechzig Jahre zurück, der jüngste knapp fünfzig Jahre, was den historischen Charakter der gesamten hier verzeichneten Filmografie unterstreicht.