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Леонид Куравлёв

Леонид Куравлёв

Schauspieler · geboren 1936-10-08

Werdegang

Leonid Kuravljow wurde am 8. Oktober 1936 in Moskau in eine Arbeiterfamilie hineingeboren, sein Vater arbeitete als Schlosser, seine Mutter als Friseurin. Während des Zweiten Weltkriegs wurde seine Mutter aufgrund einer falschen Anschuldigung verhaftet und verbannt, erst 1951 kehrte sie nach Moskau zurück. 1955 begann Kuravljow ein Schauspielstudium am VGIK bei Boris Bibikow, das er 1960 abschloss, anschließend schloss er sich dem Theaterstudio für Filmschauspieler an. Erste Filmauftritte hatte er noch als Student, entdeckt wurde er von Wassili Schukschin, mit dem er mehrfach zusammenarbeitete. Eine seiner frühen erfolgreichen Rollen war die des Schura Balaganow in „Das goldene Kalb" von Michail Schweizer. In den folgenden Jahren übernahm er sowohl dramatische als auch komödiantische Rollen, unter anderem in Horror-, Kriegs- und Gesellschaftsfilmen. In den 1970er Jahren wirkte er in mehreren Filmen pro Jahr mit, besonders bekannt wurde er durch Hauptrollen in kommerziell erfolgreichen Komödien. Später moderierte er zeitweise eine Fernsehsendung über Buchneuerscheinungen und erhielt 2012 eine staatliche Auszeichnung.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind drei Titel mit Leonid Kuravljow als Schauspieler verzeichnet, sie stammen aus den Jahren 1967 bis 1975, also aus einer Spanne von acht Jahren und liegen zwischen 31 und 39 Jahren nach seiner Geburt. Vertreten sind „Viy or Spirit of Evil" (1967), „Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf" (1973) und „Laßt das mal Afonja machen" (1975). Die Genres reichen von Komödie und Science Fiction über Drama, Liebesfilm und Fantasy bis Horror, es handelt sich ausschließlich um Filme, keine Serien.

Einordnung

Die drei Titel sind bei uns mit 7,9, 7,7 und 6,9 bewertet, im Schnitt ergibt das 7,5 von 10. Damit fallen die Bewertungen insgesamt positiv aus, wobei der älteste Titel aus dem Jahr 1967 am schwächsten und die beiden jüngeren Titel etwas besser abschneiden.

Filmografie

Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf
Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf
1973
Laßt das mal Afonja machen
Laßt das mal Afonja machen
1975
Viy or Spirit of Evil
Viy or Spirit of Evil
1967