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Leni Riefenstahl

Leni Riefenstahl

Regisseur · geboren 1902-08-22

Werdegang

Helene Bertha Amalie „Leni" Riefenstahl, geboren am 22. August 1902, war eine deutsche Filmregisseurin, -produzentin und -schauspielerin sowie Drehbuchautorin, Schnittmeisterin, Fotografin und Tänzerin. Nach einer Knieverletzung, die ihrer ursprünglichen Tanzkarriere ein Ende setzte, etablierte sie sich in den 1920er Jahren in der Weimarer Republik als Schauspielerin im Bergfilmgenre. Mit ihrem 1932 veröffentlichten Regiedebüt „Das blaue Licht", bei dem sie als Hauptdarstellerin, Regisseurin, Koproduzentin und Drehbuchautorin fungierte, wurden führende NSDAP-Politiker auf sie aufmerksam. Nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 erhielt sie den Auftrag zur sogenannten „Reichsparteitagstrilogie", zu der die Propagandaproduktionen „Der Sieg des Glaubens", „Triumph des Willens" und „Tag der Freiheit! – Unsere Wehrmacht" zählen, entstanden zwischen 1933 und 1935. 1938 veröffentlichte sie mit „Olympia" eine zweiteilige Dokumentation über die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin. Ihr letztes Werk, der Dokumentarfilm „Impressionen unter Wasser", erschien 2002.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind zwei Titel von Leni Riefenstahl als Regisseurin verzeichnet, beide dem Dokumentarfilm zuzuordnen: „Triumph des Willens" von 1935 und „Olympia - Fest der Völker" von 1938. Die beiden Titel liegen drei Jahre auseinander und stammen aus reinem Filmschaffen, Serien sind nicht enthalten. Der erste Titel entstand 33 Jahre, der letzte 36 Jahre nach ihrer Geburt.

Einordnung

Beide bei uns geführten Titel erhalten mit jeweils 6,9 von 10 identische Bewertungen, der Schnitt liegt entsprechend ebenfalls bei 6,9. Die schmale Auswahl von nur zwei Werken deckt lediglich einen kurzen Ausschnitt von drei Jahren aus ihrem Schaffen ab und beschränkt sich auf das Genre Dokumentarfilm.

Filmografie (Regie)

Triumph des Willens
Triumph des Willens
1935
Olympia - Fest der Völker
Olympia - Fest der Völker
1938