Olympia - Fest der Völker (1938)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leni Riefenstahl |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1938-04-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 550.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (126 Stimmen) |
Worum es geht
Am Beginn steht der Fackellauf: Von einem antiken Altar in Olympia aus trägt ein Läufer die Flamme durch sieben Länder bis ins Berliner Stadion, wo die XI. Olympischen Spiele eröffnet werden. Aus Bildern der Eröffnungsfeier entwickelt sich der Film hin zu den eigentlichen Wettkämpfen. Im Zentrum steht unter anderem ein Lauf, an dem die sechs schnellsten Athleten ihrer Zeit teilnehmen, gezeigt mit spürbarer Anspannung bis zum Start. Der Film wechselt zwischen großen, feierlichen Momenten und kleinteiligen Beobachtungen einzelner Disziplinen, ohne sich auf eine einzelne Geschichte oder Figur zu konzentrieren.
Entstehungsgeschichte
„Olympia – Fest der Völker“ entstand 1938 unter der Regie von Leni Riefenstahl und ist als Dokumentarfilm angelegt. Zu den gezeigten Sportlern zählen David Albritton, Arvo Askola, Jack Beresford und Erwin Blask. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als reiner Dokumentarfilm zeigt sich in der Struktur: Statt einer erzählten Handlung folgt der Film dem realen Ablauf der Olympischen Spiele 1936, vom Fackellauf über die Eröffnung bis zu einzelnen Wettkämpfen. Die genannte technische Raffinesse und der Aufwand, mit dem sowohl dramatische Höhepunkte als auch kleinste Details der Disziplinen festgehalten werden, deuten auf eine Bildsprache, die dem Sportgeschehen selbst eine eigene Dramaturgie abgewinnt. Die Auswahl der gezeigten Athleten aus verschiedenen Ländern und Disziplinen unterstreicht den Anspruch, ein internationales Sportereignis in seiner Breite abzubilden, nicht nur einzelne Wettkämpfe herauszugreifen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1938 und heute liegen mehr als achtzig Jahre, ein Zeitraum, der den Film als frühes Beispiel dokumentarischer Sportfilmarbeit erscheinen lässt. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres nimmt er durch seine Konzentration auf ein einzelnes, historisch verortetes Sportereignis eine klar umrissene Stellung ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Rückschlüsse auf seine Wirkung ziehen lassen.
Bilder







Besetzung & Stab
- David Albritton als Self - High Jump, USA (uncredited)
- Arvo Askola als Self - 10000 Metres, Finland (uncredited)
- Jack Beresford als Self - Carries British Flag (uncredited)
- Erwin Blask als Self - Hammer Throw, Germany (uncredited)
- Sulo Bärlund als Self - Shot Put, Finland (uncredited)
- Ibolya Csák als Self - High Jump, Hungary (uncredited)
- Glenn Cunningham als Self (uncredited)
- Henri de Baillet-Latour als Self - IOC, Stands with Hitler, with Hurdlers (uncredited)
- Philip Edwards als Self - 800 Metres, Canada (uncredited)
- Donald Finlay als Self - 110m Hurdles, Great Britain (uncredited)
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Verfügbarkeit
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