Zoff in Beverly Hills (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Mazursky |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-01-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 62.134.225 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (290 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann ohne Obdach versucht in Beverly Hills, im Pool eines wohlhabenden Ehepaars den eigenen Tod zu suchen und wird stattdessen gerettet. Die Familie, die ihn aus dem Wasser zieht, nimmt ihn kurzentschlossen bei sich auf. Was folgt, ist ein Zusammenprall zweier Welten: der Fremde von der Straße bringt Unordnung in ein Haus, das von Wohlstand und äußerer Perfektion geprägt ist, und stellt dabei jedes Familienmitglied auf seine eigene Art auf den Kopf – bis hinunter zum Hund der Familie, der ebenfalls seinen Teil zum Chaos beiträgt.
Entstehungsgeschichte
"Zoff in Beverly Hills" entstand 1986 unter der Regie von Paul Mazursky. In den Hauptrollen sind Nick Nolte als der Obdachlose sowie Richard Dreyfuss und Bette Midler als das betuchte Ehepaar zu sehen, daneben wirkt Little Richard mit. Der Film ist als Komödie angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung als reine Komödie signalisiert, dass die soziale Schieflage zwischen einem Mittellosen und einer betuchten Familie hier vor allem als Motor für komisches Chaos dient, nicht als sozialkritisches Drama. Die Besetzung mit Nick Nolte als Außenseiter und Richard Dreyfuss sowie Bette Midler als etabliertem Paar legt eine klassische Kontrastkonstellation nahe, aus der sich Situationskomik ergibt: ein Störfaktor, der von außen in ein geordnetes, aber offenbar nicht so stabiles Gefüge eindringt und dessen Fassaden ins Wanken bringt. Dass auch der Familienhund als eigene Figur in der Handlung auftaucht, deutet darauf hin, dass die Geschichte bewusst auf mehreren komischen Ebenen zugleich spielt, vom menschlichen Drama bis zur possenhaften Nebenhandlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben oder unten. Fast vierzig Jahre nach seiner Entstehung lässt sich er als Beispiel jener Komödien aus den achtziger Jahren lesen, die gesellschaftliche Gegensätze für Situationskomik nutzen, ohne den Ton eines Dramas anzuschlagen. Innerhalb der Filmografien der beteiligten Darsteller bleibt er ein Titel unter mehreren, dessen Bewertungslage eher auf ein durchwachsenes als auf ein einhelliges Echo schließen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nick Nolte als Jerry Baskin
- Bette Midler als Barbara Whiteman
- Richard Dreyfuss als Dave Whiteman
- Little Richard als Orvis Goodnight
- Tracy Nelson als Jenny Whiteman
- Elizabeth Peña als Carmen
- Evan Richards als Max Whiteman
- Donald F. Muhich als Dr. Von Zimmer
- Paul Mazursky als Sidney Waxman
- Valerie Curtin als Pearl Waxman
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Verfügbarkeit
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