Woodstock 99: Peace, Love, and Rage (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Garret Price |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-23 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein dreitägiges Musikfestival soll an den Geist von Einheit und Idealismus erinnern, für den das ursprüngliche Konzert von 1969 stand. Doch aus dieser Absicht wird schnell etwas anderes: Die Dokumentation beschreibt, wie sich Randale, Plünderungen und sexuelle Gewalt breitmachen, bis das Ereignis rückblickend mit dem Satz belegt wird, es sei „der Tag, an dem die Neunziger starben“. Im Zentrum steht die Frage, wie eine Veranstaltung, die Harmonie feiern wollte, in Chaos kippen konnte. Der Film geht dieser Entwicklung nach und zeigt, wie das Festival am Gewicht seines eigenen, überzogenen Anspruchs zerbricht.
Entstehungsgeschichte
Garret Price führte bei diesem 2021 erschienenen Dokumentarfilm Regie. Zu Wort kommen unter anderem Michael Lang, John Scher, Wesley Morris und Maureen Callahan. Der Film ordnet sich als Dokumentarfilm mit Musikbezug ein und verzichtet auf eine reine Konzertaufzeichnung; stattdessen rücken Stimmen von Beteiligten und Beobachtern in den Vordergrund.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Musikgenre deutet an, dass es hier nicht um die Musik selbst geht, sondern um das, was um sie herum geschieht. Dass Organisatoren wie Lang und Scher neben Journalistinnen wie Morris und Callahan auftreten, zeigt eine Anlage, die Innen- und Außensicht gegenüberstellt: die Perspektive derer, die das Festival planten, trifft auf die Einordnung derer, die es beobachteten und einordneten. Die Erzählung folgt damit weniger einer chronologischen Konzertreportage als einer Ursachensuche, die das Scheitern eines Ideals nachzeichnen will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für ein Nischenpublikum innerhalb des Dokumentarfilmgenres spricht, ohne dass sich daraus ein breiter Konsens ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich an dieser Einschätzung offenbar wenig verändert hat. Innerhalbe der Riege musikbezogener Dokumentarfilme positioniert sich der Titel als ein Werk, das sich nicht der Feier eines Ereignisses widmet, sondern dessen Zusammenbruch dokumentiert.
Bilder




Besetzung & Stab
- Michael Lang als Self
- John Scher als Self
- Wesley Morris als Self
- Maureen Callahan als Self
- Steven Hyden als Self
- Tariq Trotter als Self
- Jonathan Davis als Self
- Moby als Self
- Jewel als Self
- Scott Stapp als Self
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.