Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Miller |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 100.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 242.988.466 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (6.631 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Flint Lockwood ist Erfinder in einem Fischerort namens Schwanenbrück, dessen Wirtschaft zusammengebrochen ist, seit niemand mehr Sardinen isst. Seine bisherigen Erfindungen umfassen sprühbare Schuhe, die sich nicht mehr ausziehen lassen, und eine Ratte mit Flügeln.
Seine neueste Maschine wandelt Wasser in Nahrung um. Sie landet in der Atmosphäre und lässt es fortan Essen regnen — erst Cheeseburger, dann Pfannkuchen, schließlich Portionen von der Größe eines Hauses. Der Film wird damit zur Katastrophenparodie.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist das Bilderbuch von Judi und Ron Barrett aus dem Jahr 1978, das keine Handlung im eigentlichen Sinn hat.
Sony Pictures Animation kündigte die Verfilmung 2003 an; die Entwicklung zog sich. 2006 übernahmen Phil Lord und Christopher Miller und schrieben den Stoff vollständig um — sie fügten die Erfinderfigur und deren Verhältnis zum Vater hinzu, nachdem die Studiochefin Amy Pascal bemängelt hatte, dem Vorhaben fehle jede Verankerung.
Hinter den Kulissen
Das Budget lag bei 100 Millionen Dollar. Die Gestaltung wendet sich ausdrücklich gegen den damals üblichen Fotorealismus: übertriebene Proportionen, kräftige Farben, Figuren mit vier Fingern.
Es war der erste Film, für den durchgehend die Rendersoftware Arnold eingesetzt wurde — ein Verfahren, das anschließend zum Standard in der Branche wurde.
Die Machart nimmt dabei durchgehend Katastrophenfilme aufs Korn: Es gibt den Wissenschaftler, dem niemand glaubt, den Bürgermeister, der die Warnung ignoriert, weil eine Veranstaltung ansteht, und die Nachrichtensendung, die live vor der herannahenden Front steht. Nur besteht die Front aus Spaghetti.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 243 Millionen Dollar ein und erhielt rund fünfundachtzig Prozent zustimmende Besprechungen.
Für Sony Pictures Animation war er der erste unbestrittene Erfolg. Für Lord und Miller war er der Durchbruch: Es folgten "21 Jump Street", "The Lego Movie" und schließlich "Spider-Man: A New Universe", das sie als Produzenten verantworteten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bill Hader als Flint Lockwood (voice)
- Anna Faris als Sam Sparks (voice)
- James Caan als Tim Lockwood (voice)
- Andy Samberg als "Baby" Brent (voice)
- Bruce Campbell als Mayor Shelbourne (voice)
- Mr. T als Earl Devereaux (voice)
- Bobb'e J. Thompson als Cal Devereaux (voice)
- Benjamin Bratt als Manny (voice)
- Neil Patrick Harris als Steve (voice)
- Al Roker als Patrick Patrickson (voice)
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Verfügbarkeit
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