Wie bringt man seine Frau um? (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Quine |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-01-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (155 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Stanley Ford führt ein sorgenfreies Junggesellenleben: Als landesweit bekannter Cartoonist hinter der Serie "Bash Brannigan" lebt er in luxuriösem Komfort, versorgt von seinem Butler Charles. Diese Ordnung gerät ins Wanken, als er nach dem Junggesellenabschied eines Freundes verkatert aufwacht und feststellet, dass er mit einer bildschönen Frau verheiratet ist, die aus einer Torte gesprungen war und kein Englisch spricht. Trotz anfänglichem Widerstand findet er Gefallen am Eheleben und lässt das sogar in seine Comicfigur einfließen, die vom unerschütterlichen Geheimagenten zum geplagten Ehemann wird. Als Stanley Monate später beschließt, die gezeichnete Ehefrau seiner Figur sterben zu lassen, missversteht seine echte Frau seine Absichten gründlich und verschwindet. Die Polizei zieht daraus ihre eigenen Schlüsse und konfrontiert ihn mit dem Vorwurf des Mordes.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 1965 unter der Regie von Richard Quine. In den Hauptrollen sind Jack Lemmon, Virna Lisi, Terry-Thomas und Eddie Mayehoff zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion aus Ehekomödie und Kriminalverwicklung erlaubt es, ein vertrautes Genre mit einem ungewöhnlichen Kunstgriff zu verbinden: Die Grenze zwischen Stanleys gezeichneter Fantasiewelt und seinem realen Leben verschwimmt zusehends, sodass private Beziehungsprobleme direkt in eine öffentliche Verdachtslage umschlagen. Die Sprachlosigkeit zwischen den Eheleuten, die durch die fehlenden Englischkenntnisse der Frau entsteht, dient als Motor für Missverständnisse, die sich am Ende juristisch zuspitzen. Damit steht der Film in der Tradition von Komödien, die private Verwicklungen ins Groteske und Öffentliche wenden, ohne dabei auf reine Situationskomik zu verzichten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit seinem Erscheinen 1965 sind mittlerweile 60 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase der klassischen Ehekomödien-Tradition des amerikanischen Kinos einordnet. Innerhalb dieses Genres zeigt die Kombination aus Berufsalltag eines Cartoonisten, Eheverwirrung und Kriminalhandlung eine für die Zeit typische Verbindung leichter Unterhaltung mit einer überraschend dunklen Wendung im letzten Akt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Lemmon als Stanley Ford
- Virna Lisi als Mrs. Ford
- Terry-Thomas als Charles
- Eddie Mayehoff als Harold Lampson
- Claire Trevor als Edna
- Sidney Blackmer als Judge Blackstone
- Max Showalter als Tobey Rawlins
- Jack Albertson als Dr. Bentley
- Mary Wickes als Harold's Secretary
- Alan Hewitt als District Attorney
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Verfügbarkeit
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