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Why we fight – Die guten Kriege der USA

Why we fight – Die guten Kriege der USA (2005)

⭐ 7,5 · 2005 · Dokumentarfilm, Historie
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Kurzüberblick

RegieEugene Jarecki
GenreDokumentarfilm, Historie
Laufzeit85 Minuten
Erscheinungsdatum2005-01-20
TMDB-Bewertung7,5 (124 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Der Film stellt eine einfache, aber grundlegende Frage: Warum führen die USA Krieg? Statt einer einzelnen Antwort versammelt er Stimmen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven diesem Thema nähern – politische Analysten, Journalisten und Beobachter, die auf Strukturen, Interessen und historische Entwicklungen blicken, die militärisches Handeln begründen oder begleiten. Der Film verknüpft dabei gegenwärtige Ereignisse mit einer längeren Entwicklungslinie amerikanischer Kriegsführung und fragt nach den Mechanismen, die hinter offiziellen Begründungen liegen.

Entstehungsgeschichte

Eugene Jarecki führte bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 Regie. Zu Wort kommen Chalmers Johnson, Joseph Cirincione, Gore Vidal und Charles Lewis, die als Analysten und Kommentatoren durch den Film führen. Der Titel nimmt Bezug auf eine gleichnamige Wochenschau-Serie des Pentagons aus dem Jahr 1942, die seinerzeit propagandistischen Zwecken diente – eine Referenz, die schon im Namen eine kritische Distanz zum eigenen Gegenstand markiert.

Hinter den Kulissen

Als Dokumentarfilm mit historischem Zugriff verzichtet das Werk auf inszenierte Spannungsbögen und setzt stattdessen auf Analyse und Einordnung. Das Schlagwort „Nach wahrer Begebenheit“ verweist darauf, dass der Film sich auf reale Ereignisse und Zusammenhänge stützt, nicht auf fiktive Zuspitzung. Die Auswahl der Gesprächspartner – ein Historiker, ein Sicherheitsexperte, ein Schriftsteller und ein Journalist – zeigt eine bewusst breite Anlage: Der Film sucht nicht die eine Stimme der Autorität, sondern ein Geflecht aus Fachperspektiven, das die titelgebende Frage von mehreren Seiten beleuchtet. Die Wahl des historischen Titelzitats rahmt den gesamten Film als Gegenstück zur offiziellen Version von Kriegsbegründung.

Einordnung & Wirkung

Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im oberen Bereich der Publikumsresonanz, auch wenn die Bewertungsbasis für belastbare Aussagen schmal bleibt. Inzwischen liegen zwei Jahrzehnte zwischen Entstehung und Gegenwart, was den Film in eine Reihe dokumentarischer Auseinandersetzungen mit amerikanischer Militärpolitik aus der Mitte der 2000er Jahre stellt. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er für einen analytisch-historischen Zugang, der auf Expertenwissen statt auf reine Bildmaterialmontage setzt.

Bilder

Why we fight – Die guten Kriege der USAWhy we fight – Die guten Kriege der USA

Besetzung & Stab

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