Who Killed Marilyn? (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gérald Hustache-Mathieu |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-01-12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (111 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David Rousseau, ein Krimiautor mit Schreibblockade, kehrt in das Dorf seiner Kindheit zurück, um ein Erbe anzutreten. Statt eines Vermögens erwartet ihn ein ausgestopfter Hund, und er will das Dorf schon wieder verlassen. Da wird die Leiche der schönen Candice Lecoeur gefunden, offenbar ein Selbstmord, der die Bewohner in tiefen Schock versetzt. Rousseau, der in der Geschichte eine Story wittert, beginnt eigene Nachforschungen zu Leben und Sterben der jungen Frau anzustellen. Dabei stößt er auf auffällige Parallelen zwischen Candice und Marilyn Monroe, an deren Reinkarnation die Tote offenbar selbst geglaubt hatte. Wer diese Frau wirklich war, bleibt lange im Ungewissen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2011 und wurde von Gérald Hustache-Mathieu inszeniert. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Rouve, Sophie Quinton, Guillaume Gouix und Olivier Rabourdin zu sehen. Der französische Originaltitel lautet „Nobody Else But You“, hierzulande läuft er unter dem Titel „Who Killed Marilyn?“.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Krimi und Mystery deutet auf einen Film hin, der die klassische Ermittlungsgeschichte nicht ganz ernst nimmt, sondern mit Zwischentönen erzählt. Dass ein blockierter Schriftsteller zum Amateurermittler wird, verleiht der Handlung eine selbstreflexive Note: Die Recherche zu einem realen Todesfall wird zugleich zur Suche nach einem neuen Stoff. Der Bezug auf Marilyn Monroe als Identifikationsfigur der Toten öffnet die Geschichte über den Kriminalfall hinaus zu einer Auseinandersetzung mit Image und Selbstinszenierung, ohne dass der Film dabei sein ironisches Grundgerüst verlässt. Das dörfliche Setting sorgt für einen Kontrast zwischen provinzieller Idylle und dem Mysterium um die junge Frau.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen 14 Jahre vergangen, der Titel hat sich innerhalb seines Genremixes aus Krimi und Komödie mit Mystery-Elementen eine eigenständige, eher ungewöhnliche Nische gesucht, die sich klaren Genrezuschreibungen entzieht.
Bilder

Besetzung & Stab
- Jean-Paul Rouve als David Rousseau
- Sophie Quinton als Candice Lecoeur
- Guillaume Gouix als le gendarme Bruno Leloup
- Olivier Rabourdin als Commandant Colbert
- Arsinée Khanjian als Juliette Geminy
- Clara Ponsot als Betty
- Joséphine de Meaux als Cathy
- Eric Ruf als Simon Denner
- Ken Samuels als Jean-François Burdeau
- Lyes Salem als Gus
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Verfügbarkeit
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