Whitney - Can I Be Me (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nick Broomfield |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (166 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht eine Frau, deren Stimme und Erfolg sie zu einer der bekanntesten Künstlerinnen ihrer Zeit machten, die aber, so die Erzählung, nie ganz sie selbst sein konnte. Der Film nähert sich ihrem Leben über jene Menschen, die ihr am nächsten standen, und stützt sich dabei auf Bildmaterial, das größtenteils zuvor nicht öffentlich zu sehen war. Erzählt wird von Aufstieg, Ruhm und den Widersprüchen dazwischen, aus der Perspektive derjenigen, die diese Nähe miterlebt haben. Dass Whitney Houston mit 48 Jahren an einer Überdosis starb, bildet den Hintergrund, vor dem diese Geschichte erzählt wird, ohne dass der Film daraus eine reißerische Pointe macht.
Entstehungsgeschichte
Nick Broomfield führte bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2017 Regie. Neben Whitney Houston selbst treten Cissy Houston, Bobbi Kristina Brown und Bobby Brown auf – Personen aus ihrem unmittelbaren familiären und persönlichen Umfeld. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik- und Dokumentarfilmgenre macht deutlich, dass hier nicht die Musik allein im Vordergrund steht, sondern deren Verwoben-Sein mit einem Leben, das öffentlich beobachtet wurde. Dass der Film ausdrücklich auf bislang ungesehenes Material zurückgreift, deutet auf einen Anspruch hin, mehr zu zeigen als die bekannte öffentliche Figur. Die Auswahl der Besetzung – Mutter, Tochter, Ehemann – zeigt eine bewusst persönliche, familiäre Erzählperspektive statt einer distanzierten Chronik von Karrierestationen. Das Spannungsfeld zwischen öffentlichem Bild und privater Realität, das die Inhaltsangabe anspricht, bildet damit die eigentliche Struktur des Films.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis auf ein Publikum, das ihn differenziert wahrnimmt, ohne einhellige Begeisterung. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich der Blick auf Musikdokumentationen über verstorbene Stars insgesamt verändert hat. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich der Film durch seinen Anspruch, nah am Menschen statt an der Ikone zu bleiben, auch wenn sich das öffentliche Bild einer solchen Karriere kaum vollständig auflösen lässt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Whitney Houston als Self (archive footage)
- Cissy Houston als Self - Whitney's Mother
- Bobbi Kristina Brown als Self - Whitney and Bobby Brown's Daughter (archive footage)
- Bobby Brown als Self (archive footage)
- Robyn Crawford als Self - Whitney's Closest Confidant (archive footage)
- John Russell Houston Jr. als Self (archive footage)
- David Roberts als Self - Whitney's Bodyguard
- Clive Davis als Self - Chairman and CEO, Arista Records (archive footage)
- Oprah Winfrey als Self (archive footage) (uncredited)
- Mike Tyson als Self (archive footage) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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