What Happened, Miss Simone? (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Liz Garbus |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-22 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (398 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dokumentarfilm widmet sich Nina Simone, die mit ihrer Version von „I Loves You Porgy“ zum Star aufstieg. Zu Beginn ihrer Laufbahn wird sie vor allem in die Rolle der begabten Musikerin gedrängt. Doch im Lauf ihrer Karriere politisiert sich Simone immer stärker.
Spätestens mit der Ermordung von Martin Luther King wird sie zu einer entschlossenen Stimme der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung der 60er-Jahre. Immer wieder überschreitet sie dabei gesellschaftliche Grenzen und sorgt damit privat wie öffentlich für Aufregung. Gerade in diesen Momenten zeigt sich der Anspruch einer Künstlerin, die sich für die grundlegenden Rechte von Menschen einsetzte. Der Film zeichnet diesen Weg nach, von der Musikerin zur politischen Figur, ohne die Widersprüche und Reibungen auszusparen.
Entstehungsgeschichte
Liz Garbus realisierte den Dokumentarfilm, der 2015 veröffentlicht wurde. Zu sehen sind Nina Simone selbst sowie Lisa Simone, Dick Gregory und Stanley Crouch. Die Freigabe ohne Altersbeschränkung macht den Film für jedes Publikum zugänglich, was bei einem Werk über Musik und politische Geschichte naheliegt.
Hinter den Kulissen
Musik und Dokumentarfilm verbinden sich hier zu einem Porträt, das beide Seiten seiner Hauptfigur ernst nimmt. Die Musik ist nicht nur Hintergrund, sondern Ausgangspunkt einer Biografie, die sich zunehmend politisiert. Schon der Titel ist als Frage formuliert und kündigt damit eine Annäherung an, keine fertige Antwort. Die Auswahl der Mitwirkenden deutet auf eine Erzählweise hin, die neben Simone selbst auch Menschen aus ihrem familiären und öffentlichen Umfeld zu Wort kommen lässt. So entsteht ein Bild, das die private und die öffentliche Person nebeneinanderstellt. Die Spannung des Films liegt darin, wie eng künstlerischer Ausdruck und gesellschaftliches Engagement in diesem Leben miteinander verflochten sind.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,4 von 10 ist für einen Dokumentarfilm ein klar positiver Wert. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen. Seit der Veröffentlichung sind 11 Jahre vergangen. Im Feld der Musikdokumentationen hebt sich der Film durch seinen doppelten Blick ab: Er erzählt von einer Künstlerin und zugleich von einer Zeit, in der Musik zu einem Mittel politischer Haltung wurde.
Bilder



Besetzung & Stab
- Nina Simone als Herself
- Lisa Simone als Herself
- Dick Gregory als Himself
- Stanley Crouch als Himself
- Elisabeth Henry-Macari als Miss Mazzie
- Ilyasah Shabazz als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.