Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um? (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Colin Higgins |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 103.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (595 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Doralee, Violet und Judy arbeiten im selben Büro, und ihr Alltag könnte angenehm sein, gäbe es ihren Chef nicht. Mr. Hart ist humorlos, überschätzt sich maßlos und behandelt seine Angestellten als Verfügungsmasse. Doralee stellt er nach, die Leistungen von Violet gibt er als seine eigenen aus. Die drei Frauen ertragen das, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt, bis sie sich eines Nachts wieder einmal den Frust von der Seele reden. In dieser Runde reift ein Gedanke, der zunächst wie ein Scherz klingt und dann Gestalt annimmt. Er steht im deutschen Titel des Films: Warum eigentlich bringen wir den Chef nicht um?
Entstehungsgeschichte
Colin Higgins führte Regie bei dieser Komödie aus dem Jahr 1980, die im Original „Nine to Five“ heißt, ein Verweis auf die Bürozeiten, die den Tag der drei Frauen bestimmen. Jane Fonda, Lily Tomlin, Dolly Parton und Dabney Coleman stehen in der Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was für eine Komödie über einen geplanten Mord bereits sagt, dass die Gewalt eher Behauptung als Ausführung ist.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie. Das ist bemerkenswert bei einem Stoff, der Belästigung am Arbeitsplatz, Ideenklau und einen Mordplan verhandelt. Die Komödie liegt hier nicht in der Verharmlosung dieser Themen, sondern im Rollentausch: Der Chef, der die Macht hat, wird zum Objekt eines Plans, den die Machtlosen schmieden. Der deutsche Titel formuliert die Prämisse als Frage und gibt damit den Ton vor: nicht Mord als Tat, sondern Mord als Gedankenspiel unter Kolleginnen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung klar im positiven Bereich. Die Stimmenbasis von einigen hundert ist für einen Film, der 46 Jahre nach seinem Erscheinen 1980 noch bewertet wird, ein Hinweis darauf, dass er weiter angesehen wird. Innerhalb der Komödie gehört der Titel zur Arbeitsplatzsatire, die den Büroalltag als Machtgefüge liest. Das Thema, Vorgesetzte, die ihre Position ausnutzen, hat sich in den Jahrzehnten seit dem Erscheinen nicht erledigt, weshalb die Ausgangslage auch heute unmittelbar verständlich ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jane Fonda als Judy Bernly
- Lily Tomlin als Violet Newstead
- Dolly Parton als Doralee Rhodes
- Dabney Coleman als Franklin M. Hart Jr.
- Sterling Hayden als Russell Tinsworthy
- Elizabeth Wilson als Roz Keith
- Henry Jones als Mr. Hinkle
- Lawrence Pressman als Dick Bernly
- Marian Mercer als Missy Hart
- Ren Woods als Barbara
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Verfügbarkeit
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