Vor Hausfreunden wird gewarnt (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Donen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 6.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein englisches Schloss, dessen Unterhalt die Grundsteuer kaum noch hergibt, wird für zahlendes Publikum geöffnet. Schlossherr Victor Rhyall und seine Frau Hilary hoffen, mit Führungen über die Runden zu kommen. Unter den Besuchern befindet sich der amerikanische Ölmillionär Charles Deacro, der sich in Hilary verliebt – und auf Gegenliebe stößt. Statt Eifersucht zu zeigen, reagiert Victor mit auffälliger Gelassenheit und lässt den Seitensprung geschehen. Gerade diese scheinbare Nonchalance wird zum Mittel, mit dem er versucht, seine Frau zurückzugewinnen.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 1960 unter der Regie von Stanley Donen. In den Hauptrollen sind Cary Grant, Deborah Kerr, Robert Mitchum und Jean Simmons besetzt. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und ordnet sich als Liebeskomödie ein.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus vier gleichwertig besetzten Hauptfiguren verweist auf eine Erzählung, die auf Beziehungsdreiecke und Wortwechsel setzt statt auf äußere Handlung. Dass die Geldnot des Schlosses den Auslöser liefert, verknüpft gesellschaftlichen Klassenkontrast – verarmter englischer Adel trifft auf amerikanischen Reichtum – mit der romantischen Verwicklung. Die Entscheidung, den betrogenen Ehemann nicht empört, sondern mit gespielter Gleichgültigkeit reagieren zu lassen, macht das Verhalten selbst zur komödiantischen Strategie: Nicht die Untreue steht im Zentrum, sondern das taktische Spiel um Rückgewinnung, das typisch ist für Beziehungskomödien, die Eifersucht in Ironie verwandeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überragend aufgenommene Genrearbeit einordnen. Seit der Entstehung 1960 sind inzwischen deutlich mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was den Blick auf gesellschaftliche Konventionen wie Ehe, Untreue und Standesunterschiede zusätzlich als Zeitdokument interessant macht. Innerhalb der Liebeskomödien seiner Ära steht der Film mit seiner prominenten Vierer-Besetzung und dem Setting eines finanziell klammen Adelssitzes für eine Spielart, die gesellschaftliche Gegensätze als komödiantischen Motor nutzt, ohne sie zu vertiefen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cary Grant als Victor Rhyall
- Deborah Kerr als Hilary Rhyall
- Robert Mitchum als Charles Delacro
- Jean Simmons als Hattie Durant
- Moray Watson als Trevor Sellers
- Joan Benham als Hairdresser's Receptionist (uncredited)
- Gwen Watford als Hairdresser's Receptionist (uncredited)
- Elisabeth Orion als Fair-Haired Woman (uncredited)
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Verfügbarkeit
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