Voll verarscht - Dabei sein ist alles (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barry W. Blaustein |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 40.442.437 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (365 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Steve Barker war einst ein talentierter Sportler an der High School, doch davon ist nicht viel geblieben. Inzwischen fehlt ihm der Antrieb, und er steckt bis zum Hals in Schulden. Seinem gerissenen Onkel Gary geht es kaum besser. Dieser hat plötzlich eine Idee, die er für die rettende hält: Steve soll sich bei den Special Olympics einschleichen, den Spielen für Menschen mit einer geistigen Behinderung.
Gary hat bereits sein Haus auf den völlig unbekannten Neuling verwettet. Doch dann zeigt sich, dass sich die Konkurrenten keineswegs so leicht täuschen lassen, wie die beiden angenommen haben.
Entstehungsgeschichte
Barry W. Blaustein inszenierte die Komödie, die 2005 erschien. Die Besetzung setzt sich aus Johnny Knoxville, Brian Cox, Katherine Heigl und Geoffrey Arend zusammen. Im Zentrum der Handlung stehen ein Onkel und sein Neffe, also ein Gespann zweier Generationen.
Trotz des heiklen Ausgangspunkts trägt der Film eine Freigabe ab 0 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie baut der Film auf einer Prämisse auf, die bewusst an die Grenze des Vertretbaren geht. Ein Mann ohne Behinderung gibt vor, eine zu haben, um bei einem Wettbewerb zu gewinnen, der Menschen mit geistiger Behinderung vorbehalten ist. Aus dieser Konstellation bezieht die Geschichte ihre Spannung, aber auch ihr Konfliktpotenzial.
Entscheidend ist die Wendung, dass die anderen Teilnehmer den Schwindel durchschauen. Damit verschiebt sich der Blick: Nicht die Sportler sind die Getäuschten, sondern die Betrüger unterschätzen sie. Der Humor richtet sich so vor allem gegen die beiden Männer und ihre Gier. Die Verschuldung und die Wette auf das Haus zeigen, wie weit die beiden aus Verzweiflung zu gehen bereit sind, und geben der Komödie einen Anflug von Tragik.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 Punkten fällt die Bewertung durchwachsen aus, getragen von einigen hundert Stimmen. Das Ergebnis deutet auf ein geteiltes Publikum hin, was bei einem Stoff mit derart heikler Prämisse nicht überrascht.
21 Jahre nach 2005 bleibt die Prämisse ein Reibungspunkt. Innerhalb der Komödie gehört der Film zu den Titeln, die mit einem Tabu spielen und dabei die Frage aufwerfen, wer am Ende eigentlich zum Gespött wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Johnny Knoxville als Steve Barker
- Brian Cox als Gary Barker
- Katherine Heigl als Lynn Sheridan
- Luis Ávalos als Stavi
- Jed Rees als Glen
- Leonard Earl Howze als Mark
- Geoffrey Arend als Winston
- Edward Barbanell als Billy
- Bill Chott als Thomas
- Mike Cerrone als Paulie
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