Una piccola impresa meridionale (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rocco Papaleo |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-17 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (118 Stimmen) |
Worum es geht
Mamma Stella hat schon genug Sorgen mit ihrer Tochter Rosa Maria, die ihren Mann Costantino verlassen hat, doch nun kommt auch noch ihr Sohn ins Straucheln. Um dem Dorfgerede zu entgehen, verbannt sie ihn in einen entlegenen Leuchtturm, der der Familie gehört. Doch die Abgeschiedenheit hält nicht lange an: Nach und nach versammeln sich dort allerlei Außenseiter aus der Umgebung. Eine ehemalige Begleitdame namens Magnolia, Rosa Marias entfremdeter Ehemann Arturo, eine Frau namens Valbona, Rosa Maria selbst und schließlich zwei exzentrische Arbeiter mit einem kleinen Mädchen im Schlepptau finden sich ein. Aus dem anfänglichen Durcheinander entsteht mit der Zeit etwas, das diese ungleiche Gemeinschaft zusammenhält.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 2013 unter der Regie von Rocco Papaleo, der auch selbst eine Rolle übernimmt. An seiner Seite stehen Riccardo Scamarcio, Sarah Felberbaum und Barbora Bobuľová. Der Film erzählt sein Ensemblestück ohne weitere Gewerke, die hier bekannt wären, ganz auf die Figuren und ihr Zusammenspiel konzentriert.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation, ein Leuchtturm als Rückzugsort für eine Figur, die vor dem Dorf versteckt werden soll, zieht fast zwangsläufig weitere Außenseiter an. Die Aufzählung der Figuren, eine Escort-Rentnerin, ein verlassener Ehemann, eine lesbische Frau, exzentrische Arbeiter mit Kind, deutet auf eine Ensemblekomödie hin, die ihre Komik aus dem Aufeinandertreffen sehr unterschiedlicher Lebensentwürfe zieht. Dass am Ende von Zusammenhalt die Rede ist, verweist auf eine klassische Struktur: erst Chaos durch die Vielzahl an Figuren, dann ein gemeinschaftlicher Ausgleich. Das ist eine Anlage, die weniger auf eine einzelne Pointe als auf das Panorama einer improvisierten Wahlfamilie setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 5,6 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 ist mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der überschaubaren Zahl der Stimmen viel geändert hätte. Innerhalb der italienischen Ensemblekomödie reiht sich der Film mit seiner Außenseiter-Konstellation und der Leuchtturm-Kulisse als eine von vielen Variationen des Themas ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung im Genre ableiten ließe.
Bilder



Besetzung & Stab
- Rocco Papaleo als don Costantino
- Riccardo Scamarcio als Arturo
- Sarah Felberbaum als Valbona
- Barbora Bobuľová als Magnolia
- Giuliana Lojodice als Mamma Stella
- Giorgio Colangeli als Emanuele
- Giovanni Esposito als Raffaele
- Claudia Potenza als Rosa Maria
- Giampiero Schiano als Jennifer
- Mela Esposito als Mela
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Verfügbarkeit
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