Un turco napoletano (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Mattoli |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-09-16 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (105 Stimmen) |
Worum es geht
Neapel und Sorrent, Mitte der 1920er Jahre: Zwei kleine Betrüger heben einen Schwindel aus der Taufe, der auf den ersten Blick clever wirkt. Einer der beiden verkleidet sich als vermeintlich unschädlicher türkischer Eunuche, um sich Zugang zum Haushalt eines wohlhabenden Mannes zu verschaffen und dort die Frauen der Familie zu „betreuen“. Was als sauber durchdachter Plan beginnt, gerät rasch aus den Fugen. Zwischen Verwechslungen, aufgesetzten Rollen und Situationen, die sich gegenseitig überbieten, verstricken sich die beiden Ganoven zunehmend in ihre eigene Inszenierung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1953 unter der Regie von Mario Mattoli. In den Hauptrollen sind Totò, Isa Barzizza, Carlo Campanini und Aldo Giuffrè zu sehen. Es handelt sich um eine Kinokomödie.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangsidee – ein Gauner in einer erfundenen Identität, die ihm scheinbar freien Zutritt zu einem fremden Haushalt verschafft – ist eine klassische Versatzstelle für Verwechslungskomik. Dass die Handlung ausdrücklich als Aneinanderreihung von Gags und komischen Situationen angelegt ist, verrät, dass hier weniger eine stringente Geschichte im Vordergrund steht als eine Folge einzelner Nummern, in denen die Figuren immer tiefer in ihre eigene Lüge hineingeraten. Die Besetzung mit Totò in der zentralen Rolle setzt zudem auf eine Komik, die stark von der Präsenz und dem Timing des Hauptdarstellers lebt, während Isa Barzizza, Carlo Campanini und Aldo Giuffrè das Ensemble um weitere komische Figuren ergänzen. Die Ansiedlung der Geschichte im Neapel und Sorrent der 1920er Jahre liefert den Rahmen für ein bürgerliches Milieu, dessen Ordnung durch die Maskerade der beiden Betrüger ins Wanken gebracht wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, wohl aber als eine Komödie, die bei jenen, die sie gesehen haben, überwiegend positiv ankommt. Seit der Entstehung 1953 liegen inzwischen weit über sieben Jahrzehnte, was den Film klar in die frühe Nachkriegszeit der italienischen Kinokomödie einordnet, eine Phase, in der Verwechslungsgeschichten und Verkleidungskomik ein gängiges Erzählmuster darstellten.
Bilder

Besetzung & Stab
- Totò als Felice Sciosciammocca
- Isa Barzizza als Giulietta
- Carlo Campanini als Don Pasquale
- Aldo Giuffrè als Faina
- Ignazio Balsamo als Luigi
- Primarosa Battistella als Lisetta
- Liana Billi als Giuliana
- Anna Campori als Concettella
- Mario Castellani als L'onorevole Cocchetelli
- Dino Curcio als Michele
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Verfügbarkeit
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