Tucker and Dale vs. Evil (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eli Craig |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-01-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.224.938 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (3.306 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tucker und Dale sind beste Freunde und verbringen ihre Zeit in den abgelegenen Wäldern von West Virginia mit dem, was beste Freunde eben tun: Bier trinken, jagen, schüchtern zu den Mädchen hinüberschauen. Bei einem Ausflug kreuzen sich ihre Wege mit denen einer Gruppe großstädtischer Teenager, die in ihnen sofort gefährliche Hinterwäldler erkennen wollen. Panik bricht aus, gestammelte Erklärungen machen alles schlimmer. Als die beiden kurz darauf die junge Allison vor dem Ertrinken retten, wird das prompt als Entführung gedeutet. Die Städter greifen zu allem, was der Geräteschuppen hergibt – und im Wald beginnen sich die Leichen zu stapeln.
Entstehungsgeschichte
Eli Craig inszenierte den 2010 erschienenen Film. Tyler Labine und Alan Tudyk spielen das Freundespaar, Katrina Bowden und Jesse Moss stehen auf Seiten der Jugendlichen. Freigegeben ist er ab 16 Jahren, was zur Deutlichkeit der Gewaltdarstellung passt, die eine Komödie dieser Bauart voraussetzt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet nur zwei Genres, Komödie und Horror, und genau in dieser Reihenfolge liegt der Schlüssel. Die Erzählung arbeitet durchgehend mit einem Missverständnis, das der Zuschauer von Anfang an durchschaut, die Figuren aber nicht. Daraus entsteht eine Umkehrung des Genres: Die vermeintlichen Monster sind harmlos, das Grauen entsteht aus der Angst vor ihnen. Die Todesfälle sind Folge von Fehldeutungen, nicht von Absicht. Das ist Komik, die aus Struktur entsteht und nicht aus Pointen – und es verlangt, dass beide Seiten konsequent aneinander vorbeireden.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung erreicht 7,4 von 10 bei mehreren tausend Stimmen. Für eine Genrekomödie mit Horrorelementen ist das ein deutlich positiver Wert, der über dem liegt, was Mischformen dieser Art üblicherweise erreichen. 16 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Verfahren, das ein festes Genremuster nicht parodiert, sondern von innen heraus umdreht – die Erwartung des Publikums wird dabei selbst zum Gegenstand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tyler Labine als Dale
- Alan Tudyk als Tucker
- Katrina Bowden als Allison
- Jesse Moss als Chad
- Philip Granger als Sheriff
- Brandon Jay McLaren als Jason
- Christie Laing als Naomi
- Chelan Simmons als Chloe
- Travis Nelson als Chuck
- Alex Arsenault als Todd
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Verfügbarkeit
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