Tragedy Girls (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tyler MacIntyre |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-20 |
| TMDB-Bewertung | 6 (363 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
McKayla und Sadie sind beste Freundinnen, und das hat einen einfachen Grund: Die beiden Schülerinnen teilen dieselbe Besessenheit von sozialen Netzwerken und träumen davon, im Netz berühmt zu werden. Nur wählen sie dafür einen Weg, den sonst niemand einschlagen würde. Um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, entführen sie einen Serienmörder und zwingen ihn, ihnen sein „Handwerk“ beizubringen.
Die Überlegung dahinter ist so kalt wie folgerichtig. Statt Neuigkeiten hinterherzulaufen, wollen die beiden sie selbst herstellen, indem sie die Arbeit des Mörders übernehmen und den Wirbel darum gleich mitliefern.
Entstehungsgeschichte
Tyler MacIntyre inszenierte den Film, der 2017 herauskam. Angeführt wird die Besetzung von Brianna Hildebrand und Alexandra Shipp, dazu kommen Jack Quaid und Kevin Durand. Zwei Schauspielerinnen an erster Stelle: Schon diese Reihenfolge passt zu einer Geschichte, in der zwei Freundinnen das Geschehen bestimmen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Horror und Komödie, und diese Mischung prägt die gesamte Anlage. Die Grundidee ist makaber und überspitzt zugleich: Ein Serienmörder wird nicht gejagt, sondern gefangen gehalten und als Lehrmeister benutzt. Solche Umkehrungen vertrauter Rollen sind ein naheliegendes Mittel, um Schrecken und Satire zu verschränken.
Im Zentrum steht ein Thema, das über das Genre hinausweist: die Gier nach Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken. Die Geschichte nimmt die Logik digitaler Selbstdarstellung beim Wort und treibt sie bis zur äußersten Konsequenz. Wenn zwei Schülerinnen Nachrichten erzeugen, statt ihnen zu folgen, wird der Mechanismus der viralen Aufregung selbst zum Motor der Handlung. Die Komik ergibt sich aus dem Kontrast zwischen jugendlichem Alltag und mörderischem Ziel.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 Punkten landet der Film im Mittelfeld. Die Wertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine Basis, die eine Richtung erkennen lässt, aber noch Bewegung nach oben wie nach unten zulässt.
Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Idee eng an die Jagd nach Klicks und Reichweite gebunden, die ihren Kern bildet. Im Feld der Horrorkomödien gehört der Film zu den Beiträgen, die das Genre als Spiegel für ein gesellschaftliches Phänomen nutzen. Wer schwarzen Humor mit satirischem Unterton schätzt, findet hier eine zugespitzte Variante.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brianna Hildebrand als Sadie Cunningham
- Alexandra Shipp als McKayla Hooper
- Jack Quaid als Jordan Welch
- Kevin Durand als Lowell Lehmann
- Timothy V. Murphy als Sheriff Blane Welch
- Katie Stottlemire als Bookish Student
- Nicky Whelan als Mrs. Kent
- Elise Neal als Mrs. Hooper
- Craig Robinson als Big Al
- Andy Bethea als Mr. Hooper
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Verfügbarkeit
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