The Rutles: All You Need Is Cash (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Idle |
|---|---|
| Genre | Komödie, Musik, TV-Film |
| Laufzeit | 73 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-03-22 |
| Budget | 200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier junge Briten mit denkbar unvorteilhaften Frisuren stolpern über die Wahl der richtigen, engen Hosen in einen Plattenvertrag, der ihr Leben verändern soll – musikalisches Talent hin oder her. Trotz dieses kleinen Mangels gelingen ihnen Alben von geradezu historischem Rang, darunter ein Werk mit dem Titel „St. Rutter's Only Darts Clubs Band“, und ihre Popularität wächst, bis sie die Popmusik der Welt zu dominieren scheinen. Künstlerische Differenzen und weitere Reibereien stellen die Zukunft der Band jedoch zunehmend infrage. Erzählt wird das Ganze als Parodie auf die Karriere einer weltberühmten Beatband, mit dokumentarischem Gestus, der die Übertreibungen umso deutlicher hervortreten lässt.
Entstehungsgeschichte
Eric Idle, Mitglied von Monty Python, führte 1978 bei diesem Film Regie und übernahm auch eine der Hauptrollen. An seiner Seite stehen Neil Innes, Ricky Fataar und John Halsey als die übrigen Bandmitglieder. Ursprünglich entstand das Material als kurzer Beitrag für die Sendung Saturday Night Live; die positive Resonanz beim Publikum führte dazu, dass daraus ein abendfüllender Fernsehfilm wurde.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Musikfilm und Fernsehformat verrät die Anlage des Projekts: Es geht weniger um eine klassische Spielfilmdramaturgie als um eine spielerische Nachbildung von Bandbiografien, wie sie im Musikjournalismus und in Dokumentationen üblich sind. Dass die Besetzung aus Musikern und Komikern zugleich besteht, erklärt, warum der Film Songs und Sketche gleichermaßen tragen kann. Die satirische Distanz zeigt sich schon im Ansatz, eine Weltkarriere aus vermeintlich nebensächlichen Details wie einer Hosenwahl abzuleiten – ein Kniff, der die Mechanismen von Ruhm und Musikgeschäft ins Absurde zieht, ohne sie explizit zu benennen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber keineswegs überwältigenden Bereich der Publikumsgunst. Seit der Entstehung 1978 sind mittlerweile Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb der Geschichte der Musikkomödie als frühes Beispiel für die Verschmelzung von Mockumentary-Erzählweise und Popmusikparodie erscheinen lässt. Innerhalb seines Genres nimmt er damit eine Position ein, die eher von einem treuen, überschaubaren Publikum getragen wird als von breiter Massenwirkung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eric Idle als Dirk McQuickly/The Narrator/S.J. Krammerhead
- Neil Innes als Ron Nasty
- Ricky Fataar als Stig O'Hara
- John Halsey als Barry Womble
- Michael Palin als Eric Manchester
- Mick Jagger als Self - Rock Star
- George Harrison als The Interviewer (Jimmy “The Wallasey Warbler” Climmer)
- John Belushi als Ron Decline
- Dan Aykroyd als Brian Thigh
- Bill Murray als Bill Murray the K.
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