The Little Hours (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jeff Baena |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-06-30 |
| Einspielergebnis | 1.647.675 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (673 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Nonnen Alessandra, Fernanda und Genevra führen in ihrem Kloster ein schlichtes, streng getaktetes Leben. Getaktet ist auch, womit sie den Bauern bedenken, der auf dem Klostergelände arbeitet: Mit schöner Regelmäßigkeit beschimpfen sie ihn, bis er es nicht länger erträgt und davonläuft. Pater Tommasso braucht Ersatz und nimmt Massetto in Dienst, einen jungen, kräftigen Knecht, der ohnehin Gründe hat, unterzutauchen. Damit bei den Schwestern gar keine Versuchung aufkommt, soll er sich als taubstumm ausgeben. Genau daran arbeitet sich die Geschichte ab: Massetto ringt damit, die Lüge zu halten, während im unterdrückten Klosteralltag ein Wirbel aus Sexualität, Rausch und Feierlaune losbricht.
Entstehungsgeschichte
Jeff Baena inszenierte den Stoff als abendfüllenden Spielfilm, herausgekommen ist er 2017. Getragen wird er von einem knappen Ensemble aus vier Namen: Alison Brie, Dave Franco, Kate Micucci und Aubrey Plaza. Dass so wenige Darstellerinnen und Darsteller genügen, passt zum eng umgrenzten Schauplatz, der die Handlung zusammenhält — ein Kloster und sein unmittelbares Umfeld.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage der Geschichte macht klar, welche Art von Komik gemeint ist. Sie ruht auf einem Missverständnis, das die Zuschauer von Anfang an durchschauen und die Figuren nicht: Man weiß, dass Massetto hören und sprechen kann, die Schwestern wissen es nicht. Aus diesem Gefälle zieht die Erzählung ihre Spannung, und je länger die Täuschung hält, desto mehr Reibung erzeugt sie. Der geistliche Rahmen liefert dazu den Kontrast, ohne den die Zuspitzung nicht funktionieren würde.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 liegt im mittleren Bereich und deutet auf einen Film, der sein Publikum teilt — was bei einer Komödie, die sich an geistlichen Konventionen abarbeitet, wenig überrascht. Die Zahl der abgegebenen Stimmen ist dabei noch überschaubar, das Urteil also eher ein Zwischenstand als ein gefestigtes Bild. Neun Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel als Beitrag zu einem Komödienzweig da, der seine Wirkung aus einer einzigen konsequent durchgehaltenen Prämisse zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alison Brie als Sister Alessandra
- Dave Franco als Masseto
- Kate Micucci als Sister Ginevra
- Aubrey Plaza als Sister Fernanda
- John C. Reilly als Father Tommasso
- Molly Shannon als Sister Marea
- Fred Armisen als Bishop Bartolomeo
- Jemima Kirke als Marta
- Lauren Weedman als Francesca
- Nick Offerman als Bruno
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Verfügbarkeit
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