The Communion Girl (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Víctor García |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-02-09 |
| TMDB-Bewertung | 6 (249 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende der 1980er Jahre zieht die Teenagerin Sara mit ihrer Familie in eine ländliche Gegend Kataloniens und tut sich schwer, in der spießigen Umgebung Fuß zu fassen. Halt findet sie vor allem bei ihrer schlagfertigen besten Freundin Rebe, mit der sie sich gegen die Enge des Umfelds behauptet. Nach einer durchzechten Partynacht begegnen die beiden im Wald einem weiß gekleideten kleinen Mädchen, das eine Puppe trägt. Sara will dem Kind helfen, doch es verschwindet spurlos – zurück bleibt nur die Puppe. Von diesem Moment an gerät ihr Leben aus den Fugen.
Entstehungsgeschichte
Der Horrorfilm entstand 2023 unter der Regie von Víctor García. In den zentralen Rollen sind Carla Campra, Aina Quiñones, Marc Soler Rull und Carlos Oviedo zu sehen. Angaben zu einer Altersfreigabe liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Ansiedlung in einem katholisch geprägten, ländlichen Spanien der späten 80er Jahre gibt der Geschichte einen konkreten kulturellen Rahmen: Kommunion, Dorfgemeinschaft und die Enge kleinstädtischer Erwartungen bilden den Nährboden, auf dem sich das Übernatürliche entfaltet. Die Freundschaft zwischen Sara und Rebe als emotionaler Ankerpunkt deutet darauf hin, dass der Film seine Schrecken nicht isoliert entfalten lässt, sondern sie mit dem Erwachsenwerden zweier junger Frauen verknüpft. Das Motiv der Puppe als Relikt einer verschwundenen kindlichen Gestalt ist ein klassisches Element des Spukhorrors, hier jedoch eingebettet in eine Coming-of-Age-Erzählung über Außenseitertum und Rebellion gegen gesellschaftliche Konventionen. Die Kombination aus period setting und übernatürlichem Grauen legt nahe, dass Atmosphäre und Ortsgebundenheit eine tragende Rolle spielen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Film im mittleren Feld seines Genres – belastbare Tendenzen lassen sich daraus kaum ableiten, dafür ist die Bewertungsbasis zu schmal. Seit der Veröffentlichung 2023 ist noch keine nennenswerte zeitliche Distanz vergangen, sodass sich der Titel derzeit vor allem als aktueller Beitrag zum spanischsprachigen Horrorkino einordnen lässt, ohne dass sich bereits eine langfristige Einschätzung abzeichnet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Carla Campra als Sara
- Aina Quiñones als Rebe
- Marc Soler als Pedro
- Carlos Oviedo als Chivo
- Olimpia Roch als Judith
- María Molins als Amparo
- Xavi Lite als Antonio
- Anna Alarcón als Remedios
- Victor Solé als Santiago
- Daniel Rived als Tano
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Verfügbarkeit
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